Wochenrückblick KW 4.2018

Das Thema Wochenrückblick soll nun fester Bestandteil werden. Heute kommt er ein wenig später. Es gelingt uns wahrscheinlich nicht immer den Bericht montags einzustellen. Nun, hier ist er.

Wochenrückblick: Politik Inland 

SPD und Union sind ja nun am Freitag in die Koalitionsverhandlungen eingestiegen. Alle Chefs der Union und SPD wollen ein schnelles und zügiges Ergebnis mit Blick auf den Inhalt des dann folgenden Koalitionsvertrages. Ein zentrales Thema ist der Familiennachzug, worüber man sich bis Sonntag Abend nicht einigen konnte. Der Kinderschutzbund hat sich auch schon eingemischt und verlangt ”zum Schutze der Kinder” einen großzügigen Familiennachzug.

Während Schulz sich im Sitzungssaal um die Durchsetzung seiner Forderungen für eine GroKo bemüht und offensichtlich sogar ein Ministeramt anstrebt, ist man draußen auf der Straße tätig geworden, indem man eine Umfrage abhielt, die ergabt, dass der Mann nur noch 11% der SPD-Wähler hinter sich als Parteichef vereinigen kann. Bereits Anfang 2017 gab es Stimmen aus dem EU-Parlament, die expressis verbis betonten, dass man froh sei, Martin Schulz loszusein.

Ich lasse das mal so unkommentiert stehen!

Nach dem Mord in Kandel an einer 15jährigen am helllichten Tag und den nun bekanntgegebenen Vorfällen in Cottbus hat endlich die Brandenburger Regierung ein Einsehen und gibt der Forderung des Bürgermeisters statt und schickt erst einmal keine ”Flüchtlinge” mehr nach Cottbus. Die gehegte Befürchtung ob der Einigung zwischen Bürgermeister und Regierung, dass dies Schule machen würde, ist nun schon wenige Tage danach Realität geworden. Nun will auch Freiberg in Sachsen seine Tore für weiteren ”Flüchtlings”-Zuzug schließen.

Bezüglich Cottbus hat sich Die Linke auch schon dazu geäußert und behauptet, die Entscheidung der Brandenburger Regierung sei ein Nachgeben vor dem rechten Zeitgeist. Ganz sicher!

In Köln wurden zehntausende Kurden zur Demonstration gegen Erdogans Überfall auf das Kurdengebiet in Nordsyrien. Ganz so viele waren es dann doch nicht. Aber immerhin war der Betrieb in der Innenstadt bis zum vorzeitigen Abbruch der Demonstration durch die Polizei wegen gewachsenen Gewaltpotentials dicht. Eine Nachlese dieses Ereignisses ergab, dass anlässlich dieser Demonstration die ansässigen Geschäftsleute über eine Million EUR Umsatzeinbuße hinnehmen mussten.

Auf dem Parteitag der Grünen am vergangenen Sonntag sind Habeck und Baerbock mit überwältigender Mehrheit in die Doppelspitze gewählt worden. Das hat die Hauptstadtleiterin für die ARD, Tina Hassel, zu geradezu überschwänglicher Begeisterung gebracht. Als Seehofer und Lindner im letzten Jahr ebenfalls mit überwältigender Mehrheit in die Spitze ihrer Partei gewählt wurden war es der ARD allenfalls eine Nachricht wie in einem Nebensatz wert. Wer sich als Korrespondent so weit aus dem Fenster hängt, hat die Position Hauptstadtleiter und auch die des Korrespondenten verwirkt, weil der Abstand und die Neutralität zu den zu schildernden Ereignissen fehlen.

Wochenrückblick: Politik Ausland

Am Sonntag waren acht Tage vergangen seit der Aufnahme kriegerischer Handlungen durch die Türkei in Nordsyrien. Das ist Fakt. Die mangelhafte Resonanz seitens des Westens und der EU ist ebenfalls Fakt. Sogar Assad hüllt sich in Schweigen. Und Russland gibt auch nicht viel dazu von sich.

Also, was soll das alles? Es scheint, dass Erdogan zurzeit Narrenfreiheit genießt. Tatsächlich – wenn man etwas zurückblickt, dann kommt die Reise Erdogans nach Russland wieder ins Gedächtnis. Vordergründig kam auch ich zu dem misstrauischen Schluss, dass sich Erdogan bei Putin einschmeicheln wollte, weil ihm aus der Nato Gegenwind ins Gesicht blies.

Bei näherer Betrachtung kann es aber auch sein, dass dieser Überfall schon lange geplant war.

Die Russen hatten nach Befriedung des Nordens ihre Truppen abgezogen und die Basen geschlossen. Die Amerikaner aber, die keine Legitimation für den Eingriff in den ”Bürgerkrieg” je hatten, sind geblieben. So, wie sie es immer gemacht haben, wenn sie ein Stück Land ergattert haben. Nicht nur die Einheimischen dort in Nordsyrien wissen um die reichen Bodenschätze, sondern auch die Amerikaner. Erdogan ebenfalls blieb diese Tatsache nicht verborgen, wobei er wahrscheinlich nicht nur an die Bodenschätze denkt, sondern auch gleichzeitig an die Neugründung eines Osmanischen Riesenreichs, dessen Sultan er werden will. Da stört die Anwesenheit der Amerikaner nur.

Die Reise Erdogans nach Russland könnte also die Absprache der beiden Präsidenten zum Inhalt gehabt haben, dass Russland sich in Erdogans Aktivitäten in Nordsyrien nicht einmischt.

Der Einmarsch der Türkei in Nordsyrien könnte nämlich auch einen Konflikt mit den dort stationierten Truppen der Amerikaner nach sich ziehen, was sich dann zu einem harten Krieg zwischen den USA und der Türkei auswirken könnte. Kommt es zu diesem Konflikt, wird Russland als verbündeter von Assad der lachende Dritte sein und kann den Krieg gegen den Westen auf fremdem Terrain ausleben, ohne das eigene Land verletzen zu lassen zu müssen. Diesen Konflikt wird der Westen nicht gewinnen. Ebensowenig wie die USA alle anderen angezettelten Kriege in der Vergangenheit gewonnen haben, wenn Russland, sei es auch nur indirekt, beteiligt war.

Wenn das alles so stimmt, was man munkelt, dann wird Erdogan der verheizte Dumme sein und die Amerikaner sich zurückziehen, da sie hegemonial bereits viele ”Federn lassen” mussten.

Nebenbei bemerkt ist die politische Reaktion gegenüber Erdogan eh dubios. Als Russland die Krim angeblich ”annektiert”, angeblich den Konflikt im Ukrainischen Donbas nach der Maidan-Revolution angeschoben hatte, ist der gesamte Westen inkl. der EU wortgewaltig aufgestanden und hat Sanktionen verhängt, die bis heute die deutsche Wirtschaft nachhaltig schädigt. Warum läßt man Erdogan so glimpflich davon kommen? Hat er vielleicht dasselbe Instrument in der Hand gegen die EU wie seinerzeit Gaddafi? Gaddafi hatte damit gedroht, hunderttausende von Ausreisewilligen über das Mittelmeer nach Italien zu schicken. Italien, genauer Berlusconi, hielt ihn in Schach indem es ihn dafür bezahlte, die Leute nicht auf das Meer in Richtung Italien zu lassen. Nun, der Vergleich ist vielleicht gar nicht so verkehrt; hat doch Merkel mit Erdogan in dieser Richtung etwa gekungelt. Hat die EU davor Angst? Erdogan ist für eine Erpressung immer gut.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Rolle von Merkel in Erdogans Krieg angeblich gegen die kurdischen Gefährder.

Es wird wohl noch sehr spannend werden, vor allem wie sich die Situation in diesem Zusammenhang in Deutschland zwischen Kurden und Türken auswirken und zuspitzen wird

Die Plattform Achgut com hat sich die Mühe gemacht und die Rede von Trump in Davos übersetzt. Bei der Länge des Textes ein Haufen Arbeit. Als Achgut mit Werbung für die Übersetzung über Facebook an die Öffentlichkeit gehen wollte, lehnte Facebook mit den folgenden Worten ab:

Deine Werbeanzeige wurde nicht genehmigt, da sie dein Produkt oder deine Dienstleistung in den Mittelpunkt stellen und nicht ein bestimmtes Körperteil betonen soll (z. B. Zähne, Bauchmuskeln, Akne). Die Verwendung von Bildern, die vergrößerte Körperteile zeigen, führt häufig zu negativen Reaktionen der Besucher. Erfahre mehr über unsere Werberichtlinien.“

Absolut absurd!

Wer Spaß daran hat, die Intelligenz und Klugheit zweier Menschen zu vergleichen, der möge sich die Texte der Reden von Trump und Merkel während des WEF in Davos anschauen.

Alle bisherigen Thesen, das ein Austausch des europäischen Volkes von langer Hand geplant sei, finden nun in einem Papier der EU ihre Bestätigung.

Dass Obama nicht der war oder ist, den er vorgab und noch vorgibt, wurde immer wieder vermutet. Jetzt wurde eines seiner Geheimnisse gelüftet: Der nachweisliche Kontakt zu Louis Farrakhan, einem Minister der ”Nation of Islam”, der für seine antisemitischen und antiamerikanischen Hasstiraden bekannt ist. Das belastende Foto wurde 2005 geschossen, als Obama noch Senator in Chicago war. Wäre damals dieses Foto veröffentlicht worden, hätte sich Obama seine politische Karriere sonstwohin stecken können.

Und hier noch ein Beitrag zum Thema Rassismus, diesmal aber anders!

Das EU-Parlament hat übrigens beschlossen, die 73 Sitze, die Groß Britannien nach dem Ausstieg aus der EU räumt, auf andere EU-Mitglieder verhältnismäßig zu verteilen, statt die Gelegenheit zu nutzen, den Wasserkopf zu verkleinern. Deutschland wird bei der Verteilung leer ausgehen, weil Deutschland mit 96 Sitzen das vertragliche Maximum bereits erreicht hat.

Wochenrückblick: Wirtschaft

Vor einiger Zeit hatte es bei Amazon ein Pilotprojekt für das Einkaufen ohne Kasse gegeben. Das scheint nun soweit ausgereift, dass jetzt in Seattle der erste Supermarkt mit dieser Einkaufsform eröffnet wurde

Die moderne Sklaverei hat ihre Konjunktur. In Polen werden die Ukrainer ausgebeutet. In Österreich und in Deutschland sind es vornehmlich die Bulgaren. Ich persönlich kenne ein Unternehmen hier in Thüringen, das Polen gezielt einkauft. Die herrschenden Arbeitsbedingungen sind mit denen in einem KZ durchaus vergleichbar.

 

Niki Lauda kauft seine Airline zurück. Möglicherweise verkauft er dann in absehbarer Zeit die Hülle wieder für gutes Geld.

Zum Thema Siemens und die Entlassungen und Neustart in den USA gibt es einen exzellenten Kommentar von Hubert von Brunn.

Mein kurzer Kommentar dazu: Was Siemens hier tut, ist zweifelsfrei unmoralisch und verantwortungslos Deutschland und Europa gegenüber. Und doch ist die Entscheidung des Konzerns rein wirtschaftlich gesehen die richtige. Während nämlich die EU und die Regierung Deutschlands durch Regularien die Schlinge um den Hals der Unternehmen immer enger ziehen und Deutschland ständig auf der Suche nach zusätzlichen Steuereinnahmen ist, hat Trump das einzig Richtige getan, um Investoren und Unternehmen in die USA zu holen, der Wirtschaft neue Impulse zu geben, genauso wie er es in seinen Reden vor der Wahl versprochen hat. Es ist sehr schade, dass auch hier die Bundesregierung schwerfällig bis gar nicht reagiert. Und Bsirske von der Gewerkschaft duckt sich derzeit auch noch weg.

Wochenrückblick: Finanzen

Die EZB kauft immer mehr Anleihen von den europäischen Südstaaten auf. Der Zinssatz soll weiterhin bei null bleiben. In Anbetracht der bevorstehenden Wahlen in Italien kritisiert Draghi die USA wegen deren Zinspolitik. Wenn nämlich sich die EZB genötigt sieht, ebenfalls den Leitzins für Europa anzuheben, kommt es unweigerlich auf den Finanzmärkten, und hier vor allem bei den Banken, zu Turbolenzen und Schieflagen, die sich bis hinunter zum einfachen Sparer auswirken werden.

Wochenrückblick: Panorama

Der pfälzische Merkur meldet, dass in dem geplanten Arche-Dorf in Mörsbach künftig Taxis in der Art eines Eselskarren fahren sollen, um die Lücke, die die nicht mehr fahrenden Busse des ÖPNV gerissen haben, wieder zu schließen. Man schließt auch nicht aus, dass das Unternehmen Fuhrwerke ins Leben ruft, die von Ochsen oder Kühen gezogen werden. Die Ortsvorsteherin Susanne Murer, Grünenpolitikerin und Betreibern einer Naturheilpraxis, will diese Einrichtung dem Tourismus in Zweibrücken als Attraktion verkaufen. Also weg vom Auto, hin zum Fuhrwerk. Wenn das Schule macht, sind wir demnächst alle mit den umweltfreundlichen Fuhrwerken oder auch Pferdewagen unterwegs. Wir müssen den Tieren dann nur noch beibringen, dass sie gefälligst ihre Blähungen anders als durch den After entsorgen müssen, damit die Luft rein bleibt.

Wochenrückblick: Vermischtes

Pech gehabt!

”Mittwochnachmittag (24. Januar) meldete sich ein 43-jähriger Iraker auf der Wache der Bundespolizei am Hauptbahnhof München und wollte eine Diebstahlsanzeige aufgeben. Bei der Überprüfung seiner Personalien trat ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München I zu Tage. Die geforderte Geldstrafe über 532 Euro konnte der Verurteilte nicht aufbringen. Er wurde festgenommen. Als er in die Justizvollzugsanstalt verbracht werden sollte, gab er an einen Bekannten zu haben, der die Strafe für ihn bezahlen könne. Nachdem dies geschehen war konnte er die Wache wieder verlassen.”

Das war also wieder der Wochenrückblick einer spannenden Zeit.

Thema Wochenrückblick KW 3.2018

 

Thema Wochenrückblick
Themen der vergangenen Woche

Zum Thema Wochenrückblick will ich kurz sagen, dass mir die Idee dazu gekommen ist, als ich darüber nachdachte, wie schnell sich die Ereignisse überschlagen. Gerade heute, da wir durch digitale Medien die Möglichkeit eines weiteren Blickfeldes nutzen können, wird so manches auch ganz schnell wieder vergessen. Mein Wochenrückblick soll die Gelegenheit bieten, Ereignissplitter aus alternativen Medien wahrzunehmen. Also, los geht’s:

Thema: Politik – Inland

SPD – St. Martin war die Woche auf Fischertour für eine GroKo und Nahles las GroKo-Gegnern die Leviten.

Schulz warnt vor Neuwahlen. Warum wohl? Weil alle Altvorderen den zwar schwierigen, aber machbaren Weg dahin scheuen und das mögliche noch schlechtere Ergebnis ebenso scheuen wie der Teufel das Weihwasser.

SPD will Abgeltungssteuer abschaffen und Versteuerung von Zinsen über den persönlichen Steuersatz in der EKST. Abg.StSatz ist derzeit 25%. Bei vielen dürfte der persönliche Steuersatz deutlich höher liegen. Das nenne ich indirekte Steuererhöhung.

Überhaupt: Das ganze ”Ergebnispapier der Sondierungsgespräche”, 28 Seiten stark, ist eine einzige Beleidigung des Wählers und nicht das Papier wert, worauf es so mühselig erstellt wurde. Die Versprechen darin sind nur leere Worthülsen, man könnte sie auch im nach hinein als Versprecher entlarven.

Nun haben sich die Delegierten auf dem SPD-Parteitag mit 56% der Stimmen für die Aufnahme der Koalitionsverhandlungen mit der Union entschieden, nachdem Nahles eine emotionale Brandrede gehalten hat. Wir werden die Kungeleien genau beleuchten und später mit den Wahlprogrammen vergleichen, um zu sehen, was für das Volk übrig bleibt.

Die CDU CSU. Was passierte da eigentlich. Unsere Nägel kauende Geschäftsführerin hüllt sich in pcto. Sondierungen erst einmal in Schweigen. In Berlin hatte sie eine gemeinsame Pressekonferenz anlässlich des Antrittsbesuch des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz. Ansonsten scheint sie neuerlich nicht besonders reisefreudig zu sein. Sie ist einer Einladung nach Brandenburg zu einem offiziellen Anlass nicht gefolgt. (Die Quelle dazu ist mir leider abhanden gekommen)

Grundsteuer soll aufgrund neuer Errechnungsmethoden angeblich gerechter werden. Hier soll eine einheitliche Berechnungsgröße für Ost-  und Westdeutschland gefunden werden, weil zurzeit unterschiedliche Werte aufgrund unterschiedlicher Jahreszahlen die Berehnungsgrundlage darstellen. Die Bemessungsgrundlage wird erfahrungsgemäß, wie bei allen Steuertricksereien, so angepasst, dass der Steuersack noch praller wird und der Steuerschuldner noch mehr Arbeitsstunden pro Jahr opfern muss, bis er endlich Einkommmen für den eigenen Beutel erwirtschaften kann.

Am Donnerstag spät abends wurde auf Antrag der AfD ein sogenannter ”Hammelsprung” im Reichstag veranlasst. Die AfD vermutete, dass die anwesenden Parlamentarier weniger als die Hälfte der Mitglieder des Bundestages von insgesamt 709 ausmachte. Beim Nachzählen wurde festgestellt, dass die Hälfte, also 355 Anwesende, mit 312 Anwesenden deutlich unterschritten war, was zum Abbruch der Sitzung durch die Vize-Bundestagspräsidentin Petra Pau führte, weil das Parlament gemäß Geschäftsordnung nicht beschlussfähig war. So hat die AfD verhindert, dass weiterhin ungültige Beschlüsse gefasst werden, die dann als gültig behandelt werden, so wie das Netzwerk -Durchsetzungsgesetz.

Zu diesem Thema (Zensur) Folgendes: Martin Sellner, der Initiator der österreichischen Identitären Bewegung, hat nun schon die vierte Kontokündigung erhalten. Damit haben sich die Banken für eine politisch gefärbte Ideologie instrumentalisieren lassen. Sie sind aktiv an dem wirtschaftlichen Ruin eines aufrichtigen Menschen und dem Entzug seiner sozialen Existenz beteiligt, nachdem ein Rufmord und grobe bis lebensgefährliche Sachbeschädigung nicht funktioniert haben.

Leider ist er nicht der einzige Kritiker des politischen Systems, dem diese Dinge passieren und nicht nur in Österreich.

Die nächste Stufe der Zensurrakete ist in Deutschland schon gezündet. Der Systemkritiker Sven Liebich soll nun abgeholt werden, da angeblich ein Haftbefehl vorläge. Noch ist dies nicht gelungen. Noch sind wir hier in Deutschland nicht bei Todesurteilen wie in der NS-Zeit unter dem ”Scharfrichter” Freisler angekommen. Aber die Einschläge kommen immer näher. Denn von nichtoffizieller Seite gibt es bereits Wandschmierereien und Morddrohungen.

Thema: Politik – Ausland

USA: Senat hat während der Woche angekündigt, gegen die Zwischenfinanzierung des Haushaltes stimmen zu wollen. Der Zustand eines erfolgreich zu verhindernden Shut Down, dem Stillstand der Öffentlichkeit, hatten die USA in der Vergangenheit des öfteren, auch unter Obama.

20.01.2018: Shut Down ist da. Nun haben die Trump-Gegner endlich wieder genug Stoff, um ihrem Bashing weiter zu frönen. Während man Obama damals gewähren ließ, läßt man bei Trump nichts aus, um ihm das angebliche Herbeiführen des Shut Down in die Schuhe zu schieben.

Sputnik News meldete Samstag nachmittag, dass der türkische Präsident Erdogan seit 15:00h in Nordsyrien Stunk macht. Er will dort die von ihm als terroristische Vereinigung eingestufte Kurdenmiliz, die mit der verbotenen Partei PKK gemeinsame Sache machen soll, mit seiner Armee bekämpfen. Eine Stellungnahme vom Syrischen Präsidenten Assad zu diesem Überfall auf sein Land habe ich bislang nicht gefunden.

Thema: Wirtschaft

Projekt Airbus A380 war vor dem Aus Anfang der Woche. Nun haben die Saudis Aufträge erteilt und der A380 kann doch gebaut werden.

C&A wird vielleicht an die Chinesen verkauft. Wieder ein weiteres fremdes Investment in Deutschen Landen. Die Globalisierung kann nich besser laufen.

Das Bundeskartellamt wurde diese Woche 60 Jahre alt, ein Produkt von Ludwig Erhardt, der die Einrichtung dieses Amtes nach viel Gegenwind etablierte.

Thema: Finanzen

Der Bitcoin wird wohl kollabieren. Anleger der ersten Stunde verlassen schon das sinkende Schiff. Wahrscheinlich werden andere Assets mit kollabieren. Möglicherweise beginnt jetzt die Flucht in Gold. Wir werden es erfahren

Das Schuldenwachstum nimmt seit 2012 immer rasantere Fahrt auf. Das Weltvermögen hat durch die Kursgewinne an den Börsen ebenfalls stark zugenommen. Allein in 12 Monaten von Mitte 2016 bis Mitte 2017 wuchs das Vermögen um 16,7 Billionen US$ auf jetzt 280 Billionen US$ an. Da jedoch die Weltevölkerung nich in gleichem Maße mitwuchs, hat sich das durchshnittliche Vermögen pro Kopf auf 56.540,00 US$ erhöht. Auf goldseiten.de wird berichtet, dass gegenüber dem Vermögensstand die Schulden global prozentual nahezu dreimal so schnell wachsen wie das Vermögen. Somit fiel das Nettovermögen in der Zeitspanne 1997 bis 2017 von 70 Billionen US$ auf aktuell 47 Billionen US$ weltweit.

Im Endeffekt vernichten die Schulden das Vermögen. Wenn die Blase platzt, ist alles weg.

Thema: Panorama

Cathérine Deneuve entschuldigt sich wegen Ihrer Aussage zu der Kampagne ”MeeToo”. Sie hatte mit etwa 100 anderen Frauen ein Schreiben der Schriftstellerin Cathérine Millet unterzeichnet, wonach nach deren Meinung die Debatte um ”MeToo” eine Welle der Denunziation nach sich gezogen hätte und vor einer ”totalitären Gesellschaft” gewarnt wurde. Das hat die Feministinnen auf den Plan gerufen. Nun hat sich die Schauspielerin bei den Opfern von sexueller Gewalt entschuldigt, ist aber von Ihrer Position nicht abgerückt und steht dafür, dass ”hartnäckiges Flirten” kein Delikt sei.

Zum Schluss nun noch ein Bericht, der auf PI-News erschien, nämlich von Amtsschimmelei: Der Schimmel hat einmal ganz laut aufgewiehert und dann gnadenlos durchgegriffen. Was war passiert?

Im Februar 2016 heiratete ein wohlsituierter Chef-Anästesist eine Thailänderin mit Studienabschluss und guten deutschen Sprachkenntnissen, die auch noch ihren Lebensunterhalt selbst bestritt. Nun beantragte die Ehefrau dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung, da die Ehe nach Artikel 6 I GG dem besonderen Schutz unterliegt. Die Bayerische Behörde beschied den Antrag negativ und erklärte den Aufenthalt als illegal. Der Amtsschimmel bemühte nun die Polizei. Diese wartete am Donnerstag, dem 18.01.2018, in aller Ruhe ab bis der Ehemann an seiner Arbeitsstelle im Krankenhaus war, schnappte sich ohne Voranküdigung die Ehefrau kurzer Hand und schob sie mittels Flugzeug nach Thailand ab. Nun hat sie aufgrund der Abschiebung eine Einreisesperre nach Deutschland zurück zu ihrem Ehemann von einem Jahr abzuwarten.

Der Fehler dieser unbescholtenen Frau war angeblich, dass sie, nach Worten der Behörde, nicht bei der Deutschen Botschaft in Thailand einen Antrag auf Familiennachzug gestellt hatte.

Das jedoch ist falsch. Denn die Behörden müssen in solch einem Fall immer zugunsten der Ehepartner entscheiden.

Da haben wir mal wieder den Beweis, dass eben ”alle vor dem Gesetz gleich” sind.

Allen Lesern wünsche ich eine angenehme Woche.

Digitale Währungen – Risiken und Nebenwirkungen

Digitale Währung - Bitcoin
Des Teufels Coin – digitale Währungen

Während ich mich letztens über Spareinlagen ausgelassen habe, will ich heute über die Risiken schreiben, die digitale Währungen in sich bergen.

Seit ewigen Zeiten gibt es Handelsplätze, auf denen Fremdwährungen gekauft und verkauft werden können. Eine klassische Wechselstube, die Außenstelle einer Bank, wie man sie früher von Bahnhöfen und Flughäfen kannte, ist z.B. solch ein Platz, wenn auch nur im Kleinen. Aber die schwankenden Preise (Kurse) gab und gibt es auch dort.

Heute läuft das meiste elektronisch ab, wie wir wissen. Durch den virtuellen Zahlungsverkehr hat sich ein unvorstellbares Volumen an Geld weltweit entwickelt. Der Identifizierungszwang für die Teilnehmer am Zahlungsverkehr ist herkömmlich geblieben. Das frühere Vertrauen in die Währungen ist durch die Eskapaden der Banken dem Misstrauen gewichen.

Im Krisenjahr 2008 tauchte ein sogenanntes White Paper auf, herausgegeben von Satoshi Nakamoto, einem Pseudonym, von dem man bis heute nicht weiß, ob sich hinter dem Namen eine Person oder eine ganze Gruppe von Menschen verbirgt.

Am 03. Januar 2009 ging Nakamoto mit 50 Bitcoins an den virtuellen Markt. Dazu wurde eine Software herausgegeben, die Bitcoin Core hieß und von Entwicklern immer weiter entwickelt wurde. Diese Software ist eine Referenzsoftware, die in einem ”Blockchain”, einer Liste, die unendlich mit Datensätzen erweiterbar ist, alle getätigten Transaktionen festhält.

Die Idee hinter dieser kryptischen Währung war Stabilität und Gewinnung von Vertrauen, auch dahingehend, dass diese Währung nicht von Staaten und Regierungen sowie Banken kontrolliert und manipuliert werden kann. Außerdem fällt hier bei der virtuellen Währung der Identifizierungszwang weg. Die Teilnehmer können anonym agieren.

Als weltweit sich der Erfolg des Bitcoins herumsprach, wurden eine Menge weiterer virtueller coins unter der Rubrik digitale Währungen ins Netz gebracht. Nur einige davon haben sich bis heute gehalten. Laut Finanzmarktwelt sind aktuell das die wichtigsten digitalen Währungen:

•Bitcoin

•Bitcoin Cash

•Ethereum

•Ripple

•Litecoin

Ich will mich jedoch heute an das ”Original” halten. Der Bitcoin war anfänglich nur ein paar Cent wert. Heute liegt der Eurogegenwert bei knapp 14.800,00. Vor ein paar Tagen stand der Preis noch bei etwa 16.000,00 und davor bei 19.000,00 Euro. Der Preis ist sehr volatil (heftig schwankend), wie man auch bei Aktien immer wieder beobachten kann. Doch die grobe Richtung ist – noch – der stetige Aufwärtstrend.

Eine Grafik gibt es hier auf Finanzen-dot-net.

Die Menge dieser ”Münzen” wurde von vornherein auf 21 Millionen Stück begrenzt. Diese Stückzahl wird voraussichtlich erst 2130 erreicht werden. Aktuell soll das Netzwerk laut Focus in etwa 10 Minuten 25 neue Bitcoins erzeugen. Alle vier Jahre halbiert der Algorithmus jedoch die Zahl. Der Handel mit Bitcoins oder virtuellen Währungen generell hat den Vorteil, dass man eben anonym transferieren, investieren und spekulieren kann. Der Markt ist jedoch vergleichsweise recht begrenzt, so wie die Teilnehmerzahl auch. Der Handel mit virtuellen Währungen ist hochspekulativ und der Teufel steckt im Detail: Hat man einen autorisierten Broker gefunden, ist zu prüfen, ob dieser Handelsplatz auch sicher vor IT-Angriffen ist. Denn ganz schnell ist Vermögen verbrannt, nicht nur durch Spekulation wie z.B. Wetten auf steigende oder fallende Preise, wie boerse.ard hier gut erklärt, sondern auch durch Hackerangriffe, wie  der Artikel auf Finanzmarktwelt sehr anschaulich belegt.

Als ich letzteren Artikel las, dachte ich zuerst: ’Na, ja!’ Doch dann kam ich auf die Idee, mich einmal intensiv mit dem Thema digitale Währungen zu beschäftigen, weil mir die dahinterstehenden Dimensionen allmählich bewusst wurden. Aus der Null-Ahnung erwuchs der Durchblick und schnell wurde klar, dass einen der Teufel reiten muss, damit man sich freiwillig der Gefahr aussetzt, sein Vermögen drastisch zu reduzieren oder sogar gänzlich zu vernichten.

Das sollen mal die Profis machen!