Der Deutsch-Französische Freundschaftsvertrag 1963 – 2019

Der Deutsch-Französische Freundschaftsvertrag von 1963 wurde am 22.01.2019 in Aachen durch einen neuen Vertrag mit Unterschriften von Merkel und Macron erneuert. Der Wandel der Zeit wird hier mehr als deutlich. Waren die Schwerpunkte damals eher der gesellschaftliche Austausch und die Zusammenarbeit im außenpolitischen Bereich so ist der neue Vertrag eher eine Ansage an die beiden Souveräne, dass im Falle des Ungehorsams die ganze Macht des Staates zu spüren sein wird. Quasi ein Schulterschluss gegen die eigene Bevölkerung. Und das alles, um die Globalisten in ihrem irrwitzigen Plan der Umgestaltung der Völker der Welt zu unterstützen. Aber die Völker machen da nicht wirklich mit…..

Macron hat sich gemeldet – Endlich!

Macron und Merkel
Macron und Merkel – Zwei dicke Freunde

Aus gegebenem Anlass ist es wichtig, zu wissen, wie Macron mit den Protesten der Gelben Westen (Jilets Jaunes) künftig umgehen will, nach dem bereits etliche Todesopfer, Verletzte und Verstümmelte Teilnehmer zu beklagen sind. Die angewandte Gewalt seitens der Exekutive hat schwere Einschnitte in das Vertrauen in die Obrigkeit bewirkt.

Im Grunde kann man sagen, dass seine Einlassung eh 14 Jahre zu spät kommt, obwohl er erst gut eineinhalb Jahre im Amt ist. Was ihn jedoch ganz persönlich betrifft, so hat er hier massive Zeit verspielt.

Wie ein trotziger Bub hat sich Macron in seiner Ratlosigkeit verhalten, anstatt sofort bei Ausbruch der Proteste in die Öffentlichkeit zu treten und eine Ansage zu machen, die die Bevölkerung nicht nur beruhigt, sondern auch deren Belange nachhaltig regelt. Verschüchtert, aber arrogant ließ er im Élisée-Palast ver lauten: „Sollen sie mich doch holen!“ Denn er weiß sehr wohl, dass seit der Änderung der französischen Verfassung vor einigen Jahren ein französisches Oberhaupt für seine Verfehlungen nicht juristisch belangt werden kann.

Die zunächst halbherzig gemachten finanziellen Erleichterungen haben nicht des „Pudels Kern“ getroffen und sind zudem so teuer, dass der Haushalt mehr belastet werden wird als er vertragen kann. Außerdem sind sie nicht nachhaltig und somit eher wirkungslos.

Der Brief von Macron an die Franzosen 

Nun hat er einen Brief (Übersetzung von mir hier) an die Grands Nation losgelassen. Es ist ein Text, der für Politiker absolut typisch ist. Eben viel Text mit wenig Inhalt. Die unterschwellige Botschaft liegt m.E. in dem Versuch, mit viel Worten nun dem Volk den „schwarzen Peter“ zuschieben zu wollen. Es klingt, als wolle er sagen: „Macht doch mal selber“ mit dem Unterton, das Volk sei ja doch nicht in der Lage, sich mit den anstehenden Themen, und darüber hinaus mit ganz persönlichen, effektiv auseinanderzusetzen und entsprechende Vorschläge zu machen. In den Worten: „Ich wünsche mir, dass viele von Ihnen an der Befragung teilnehmen“ schwingt m.E. unverhohlen die Aberkennung der Intelligenz der Bürger mit.

Gewalt lehnt Macron ab

Macron bestätigt arrogant seine verfehlte Asylpolitik und behauptet, Gewalt abzulehnen. Wahrscheinlich nur, wenn es sich um Gewalt von der Gegenseite handelt. Denn die Gewalt von seiner Seite ist gegenüber den Gelben Westen völlig unangemessen, wie ich bereits berichtete.

Ich sage bewusst „Gelbe Westen“, weil sich unter die Demonstranten von Anfang an „falsche Fuffziger“ von den Crasseurs (französische Antifa) gemischt haben, die die Eskalation erst befeuerten.

Der Vater an seine Kinder

Macron fragt einerseits, welche Steuern den nach Meinung des Volkes gesenkt werden sollen, beharrt aber indirekt auf der Höhe, weil das Geld ja für die Gemeinschaft zur Verfügung stehen müsse wie z.B. Schulen, Infrastruktur u.v.m.. Außerdem sei der Erhalt der Biovielfalt (was immer er damit genau meint) sehr teuer. Bla bla bla…. Er gibt den Landesvater, der seinen Schäfchen mit einfachen Worten die Leviten lesen will. Unglaublich!

Doch wollen wir uns nicht zu sehr nur mit Frankreich alleine beschäftigen. Wir sollten neben Macron auch den Blick von oben auf das Ganze richten:

Inzwischen hat sich die Bewegung nach Osten bis Polen und Serbien ausgeweitet. Während unsere Qualitätspresse dazu nur spärlich bis gar nicht berichtet, tobt in Serbien das Volk, weil es mit der Korruption in der Regierung nicht einverstanden ist. 

Die Eliten dahinter

Es wird immer klarer, dass diese Bewegung nicht aus sich selbst heraus entstanden ist. Möglicherweise will man (wer auch immer) Macron weghaben, weil er sich angeblich mit der Äußerung, er wolle eine Europäische Armee unter der Führung Frankreichs gestalten/einrichten. Das hätte zur Folge, dass die Nato mit den Führern England/USA an Einfluss in Europa verlieren würde. Damit wären im Falle einer Auseinandersetzung mit dem russischen Bären die dann guten Beziehungen zwischen Europa und Russland ein Hindernis. Ein hegemonialer Krieg ließe sich nicht in Europa durchführen und müsste auf dem eigen Boden des Aggressors England/USA ausgetragen werden.

Den Globalen Eliten gefällt es nicht, dass sich Europa aus den westlichen Fängen begeben und souveräner werden möchte. 

Der Westen gegen den Ostblock

Als nach dem zweiten Weltkrieg die Ost-West-Spannungen erwuchsen, beförderte der Westen bewusst das sog. Wirtschaftswunder, vor allen Dingen in Deutschland, um den Sowjets zu zeigen wie Kapitalismus geht und das Leben versüßt. Nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ hat sich der Osten gemausert und die Vorzeigevölker des Westens werden so nicht mehr gebraucht. Sukzessive wurde der Lebensstandard über die Einführung des Niedriglohns gesenkt. Das war Anfang des Jahrhunderts der erste starke Einschnitt, den Schröder mit seiner Agenda vollzogen hat. Andere Länder in Europa, wie Frankreich, folgten. Schritt für Schritt gab es weitere Einschränkungen wie wir wissen.

Europa soll fallen?

Durch die Inszenierung der Bewegung der Gelben Westen will man also Macron und Frankreich zu Fall bringen, damit dadurch auch Europa fällt und das Fernziel, die „Umvolkung“ Europas, zu erreichen. Man spricht auch von der Errichtung eines Kalifats.

Ob letztendlich dieses Ziel erreicht wird, steht in den Sternen. Fakt ist, dass Massenbewegungen sehr schnell in sich zusammenfallen würden, wäre da nicht ein Einfluss von außen, wer immer das auch sein mag.

In dem folgenden Video spricht Wjatscheslaw Seewald von einer gewissen Franchisekopie der damaligen Ereignisse auf dem Maidan in der Ukraine, wo die Transatlantischen Eliten ihre Finger im Spiel hatten. Und für solche Ereignisse, auch für die des Arabischen Frühlings, gibt es zahlreiche Parallelen. Die Vermutung liegt also nahe, dass man auch mit dem trägen Deutschen Volk ein Exempel, wie mit Macron, statuieren will.

Lassen wir uns somit in keinster Weise für Ziele instrumentalisieren, die wir selber nicht verfolgen.

Schlussfolgerung

Oberflächlich gesehen mag dieses Video von Kräften berichten, die mit der Revolte bestimmte Ziele verfolgen, wie oben beschrieben. Nachdem ich mir aber das Video bis zum Schluss angesehen habe, beschleicht mich das Gefühl, dass damit eine verdeckte Warnung ausgesprochen wird, die aussenden soll, dass die Nachahmung der Handlungen des Französischen Volkes in anderen Teilen von Europa, speziell in Deutschland, überhaupt nicht erwünscht ist. 

Also, bleiben wir besonnen!

Nachtrag:

Das extraordinäre Verständnis von Demokratie demonstriert Macron sehr wirkungslos, wie in diesem Video auf YouTube belegt wird. (Zur Übersetzung bitte das Rad unten rechts anklicken).