Industrie in Deutschland

Deutschland Standort der Industrie
Industrie Deutschland

Die Industrie in Deutschland hat eine fast so lange Tradition wie die Englands. Nach englischem Vorbild begann man Mitte der 1830er Jahre hier auf dem Kontinent u.a. mit dem Eisenbahnbau. Aus anfänglich 6 km Schienenstrecke zwischen Nürnberg und Fürth wuchs der Ausbau bis 1840 auf 500 km an.1870 konnten Industrie und Personenverkehr schon auf stolze 20.000 km zurückgreifen. Die handwerklichen Gewerke, die in Heimarbeit z.B. Tuch an manuellen Webstühlen herstellten, wurden nach und nach zentralisiert und in Fabriken verlegt, wo man mechanische Webstühle betrieb und günstiger bessere Ware herstellte. Die vielen Weber bekamen für ihre in Handarbeit hergestellten Tücher immer weniger Geld, mussten aber für Lebensmittel wegen der großen Missernten in den 1840er Jahren immer höhere Preise bezahlen. Das galt natürlich auch für andere Gewerke, die der Industrialisierung zum Opfer fielen. 

Der Weberaufstand

1844 war es dann soweit. Die Weber in Schlesien standen auf. Dieser Aufstand war so heftig, dass der Dichter Gerhart Hauptmann diesen Menschen ein Drama gewidmet hat, das bis heute zur traditionellen Literatur und zum Theaterrepertoire gehört. Die geschichtlichen Fakten können hier nachgelesen werden.

Die Industrie in Deutschland brachte aber nicht nur Elend, sondern auch Vorteile. Da das Deutschland damals nicht die politische Struktur hatte wie wir es heute kennen, hatten sich zu dieser Zeit die einzelnen Staaten zu einer Zollunion zusammengeschlossen. Der von Preussen dominierte Norden war bei diesem Akt nicht unwesentlich beteiligt. 

Die Entwicklung der Industrie

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erweiterte die Industrie ihre Betätigungsfelder. Es folgten die Montan-, chemische und Elektroindustrie. Das ganze 19. Jahrhundert war quasi eine Periode, in der die Menschen ständig Neuerungen erlebten, die ihr Leben prägten wie sonst in keiner der vorangegangen Epochen.

Trotz der Widrigkeiten durch die beiden Weltkriege hat die Industrie in Deutschland nie an Bedeutung verloren. In der DDR im Osten und der BRD im Westen. Die zum Teil von England geplante Zerstörung Deutschlands, weil durch die Innovationen ihnen dieses Land auf dem hart umkämpften Weltmarkt zu dominant geworden war, hat bis heute nicht funktioniert.

Die planmäßige Zerstörung der Industrie

Eben bis heute. Die Industrie in Deutschland hat nun Probleme. Diese Probleme sind hausgemacht. Die Planer der Zerstörung von damals müssen sich noch nicht einmal die Hände schmutzig machen. Die Zersetzung dieser Industrienation funktioniert augenscheinlich von innen ziemlich gut. Denn dieses kleine überbevölkerte Land Deutschland hat sich auf die Fahne geschrieben, in Sachen Umwelt und Alternativenergie den Vorreiter für den ganzen Globus zu geben. Diese Knechtschaft des deutschen Volkes erinnert an die Zeiten der Leibeigenschaft. Wenige leben in Saus und Braus und diktieren anderen Beschränkungen auf, die für sie selbst natürlich nicht gelten.

Klimawandel

Das ganze Gefasel vom menschengemachten Klimawandel, der angeblichen Erderwärmung und was man sonst noch so alles aus dem Ärmel schüttelt dient in erster Linie Profiteuren, die mit den Subventionen für die alternative Stromerzeugung sich seit fast zwanzig Jahren die Taschen vollstopfen. Die einstige Aussage von Jürgen Trittin, die Energiewende koste den Verbraucher nicht mehr als eine Kugel Eis, hat sich als Fake herausgestellt. Er hat nämlich den Zeitraum für diese „Preisangabe“ nicht genannt. Immer mehr Haushalte können sich den Strom nicht mehr leisten und sitzen im Dunkeln.

Jetzt kommt, befeuert von den Grünen, die DUH (Deutsche Umwelthilfe) auf den Plan und klagt Fahrverbote für Dieselfahrzeuge ein. 

Das ganze Thema um den den Diesel hat inzwischen fatale Folgen für die Industrie. Ich schrieb bereits darüber.

Autozulieferer in Thüringen unter Druck

Der mdr kommt nun mit der Hammernachricht, dass die Autozulieferer in Thüringen zunehmend unter Druck geraten. Geschuldet sei das der Transformation in die E-Mobilität. Man spricht davon, dass eventuell Arbeitsplätze nach Asien verlegt werden sollen, um über günstigere Preise im Geschäft bleiben zu können.

Für mich ist das alles nur ein perfides Ablenkungsmanöver, weg von den Politikern, den eigentlichen Schuldigen, hin zum Arbeitgeber, der nun der Buhmann ist und aus Sicht der Arbeiter abgestraft werden muss. Das Gegenteil muss bedacht werden: Die Politik hat es innerhalb kürzester Zeit, in noch nicht einmal einer Epoche, die meistens 50 Jahre +/- umfasst, geschafft eine blühende Industrie zu zerstören, nur um einer irrwitzigen, überspitzten grünen Ideologie nachzuhecheln. 

Dabei wird gerne verschwiegen, dass die Herstellung der für die E-Mobilität benötigten Batterien sehr viel schmutziger ist als der Diesel. 

Es wird auch nicht gesagt, dass der Abbau von Kobalt in Afrika Kinderarbeit fördert und die Gesundheit ganzer Generationen zerstört.

Gut, dass wir den Schmutz nicht in Deutschland bei uns vor der Tür haben! (Satire aus)