Klima und die gottgleiche Energiewende

 

Das Klima beeinflusst uns
Klima und Wetter

VORWORT: Klima und Energiewende und das Bewusstsein dazu sind schon seit dem 16. Jahrhundert in der Diskussion. Deshalb habe ich mich auch dieses wichtigen Themas einmal angenommen und versucht das Für und Wider herauszuarbeiten. Dieser Aufsatz ist vermutlich der bisher längste von mir, würde mich aber darüber freuen, wenn die Leser mit Fleiß auch die angegebenen Links verfolgten.

Mit dem im Dezember 2015 in Paris beschlossenen Abkommen über das Klima ist es in Stein gemeißelt. Die bigotten Grünen haben sich als Minderheit großgetan und ihre Idee durchgesetzt. Dem Klimaabkommen sind weltweit 196 Staaten beigetreten. Das sind laut WIKIPEDIA alle Staaten der Welt mit Ausnahme von Syrien, das jedoch neuerdings ebenfalls sein Beitreten bekundet hat. Die auch medienbreit verkündete Einigkeit der Welt in Sachen KLima hat sich nun als fake herausgestellt. Die USA haben nie diese Vereinbarung unterschrieben und nun auch die Welt wissen lassen, dass sie dem Klimaabkommen nicht beitreten werden, da sie (Tenor) den effektiven Einfluss dieser Agenda auf den Klimawandel bezweifeln.

PENG! Da hat sich doch der pöhse Trump wieder einmal quergestellt. Und womit? Mit Recht. Es ist nämlich inzwischen hinlänglich bewiesen, dass der Betrieb der erneuerbaren Energien einen Riesen Haken hat; wenn nicht sogar mehrere und das Klima sich im kindlichen Ungehorsam von den politischen Maßnahmen und Handlungen völlig unbeeindruckt gibt.

Klima und Kohle

Doch der Reihe nach: Die Debatte um die Gewinnung von Energie hat gewissermaßen seit dem 16. Jahrhundert in der Politik und Wissenschaft Kontroversen ausgelöst und auch Ängste geschürt. Aus Angst z.B. vor der möglichen Endlichkeit der Kohlevorkommen verhängte man sogar in Schottland seinerzeit ein Exportverbot für diesen begehrten Energieträger.

Bis zum Beginn der Industrialisierung und noch Jahre darüber hinaus war man von einem konstanten Verbrauch der Kohle ausgegangen. Doch die rauchenden Schlote mehrten sich exponentiell. Die Förderung von Öl und Gas machte die Energieversorgung vermeintlich leichter. Die Debatten um die Reichweite der fossilen Brennstoffe wurden zunächst leiser, verstummten aber zu keiner Zeit. Damals steckte die Forschung auf dem Feld Klima noch in den Kinderschuhen. Trotzdem haben sich ein paar Forscher Gedanken um erneuerbare Energien wie Solarenergie gemacht, weil man eben aufgrund der Industrialisierung nun, trotz Öl und Gas, die Endlichkeit der fossilen Brennstoffe wieder befürchtete. Die Forschung um die Windenergie war ein weiteres Feld, dem sich die Wissenschaftler vermehrt widmeten. Bis in die Neuzeit wurde an den Erneuerbaren geforscht, ohne dass die Triebfeder hierfür das Klima war. Lediglich die Endlichkeit der herkömmlichen Energielieferer stand als Bedrohung im Raum.

Erst 1973 begann in Deutschland die Debatte um regenerative Energien als der exorbitante Anstieg des Energiebedarfs von Wirtschaft, Industrie und Haushalten in den Mittelpunkt des Bewusstseins rückte. Die Ölkrise 1973 tat das ihrige dazu, um die Notwendigkeit der Erarbeitung von Handlungsplänen, von den Grünen und Aktivisten teils militant unterstützt, zu verdeutlichen.

Aufgrund der immensen Emissionen weltweit durch Industrie und Haushalte warnte die Wissenschaft in den Folgejahren immer wieder, dass eine gefährliche Erderwärmung drohe, wenn nicht politisch gegengesteuert würde. Sogar das Ozonloch wurde über Jahre immer wieder bemüht. Eine ganze Industrie, die Artikel mit FCKW Inhalt herstellten, musste die Verwendung dieses Treibgases z.B. in Haarspray und Deodorants einstellen, weil dieses Gas bei Freisetzung den Abbau der Ozonschicht in der Stratosphäre begünstigt.

WIKIPEDIA führt zum Abkommen über das Klima aus:

Anfang der 1990er Jahre wurde zudem der Klimaschutz ein wichtiges Ziel der globalen Politik, nachdem in der Wissenschaft bereits seit den 1970er Jahren die Erwärmung vorausgesagt wurde. 1992 fand in Rio de Janeiro die Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung (UNCED) statt, bei der sich 154 Staaten in der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen verpflichteten, eine gefährliche Störung des Klimasystems zu verhindern und die Globale Erwärmung zu verlangsamen sowie ihre Folgen zu mildern. Dieser Konvention traten später weitere Staaten bei. Weitere wichtige Ergebnisse der UNCED waren die Agenda 21, die Rio-Erklärung über Umwelt und Entwicklung, die „Forest Principles“ und die Biodiversitätskonvention. Nicht zuletzt wurde in der Politik das Konzept der Nachhaltigkeit verankert, wenn auch die konkrete Umsetzung in die politische Praxis nur sehr bedingt erfolgte (siehe unten).

1997 wurde das Kyoto-Protokoll verabschiedet, das 2005 in Kraft trat und erstmals völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für den Treibhausgasausstoß in den Industriestaaten festlegte. Dieses Protokoll wurde von allen Staaten mit Ausnahme der USA ratifiziert, jedoch gelten die in ihm festgelegten Ziele als nur wenig ambitioniert und unzureichend für effektiven Klimaschutz, zumal Entwicklungs- und Schwellenländer keine Verpflichtungen auferlegt wurden.“

Mit der nuklearen Katastrophe von Fukushima und der einsamen, vom Parlament nicht legitimierten, Entscheidung unserer Bundeskanzlerin, die Kernkraftwerke in Deutschland früher als geplant abzuschalten und zurückzubauen, setzte eine Epoche der stringenten Umsetzung einer Agenda ein, die mit raketengleicher Geschwindigkeit bis heute vorangetrieben wird. Wie es aussieht, um jeden Preis, den der Verbraucher zu zahlen hat. 

Inzwischen haben nun andere als die üblichen „Verdächtigen“ mal genauer hingeschaut ob das Klima auch mitmacht. Da stehen beispielsweise Fragen im Raum wie:

  • Kann der Ausstoß von CO2 zielgerecht reduziert werden?
  • Wenn Deutschland weiterhin den Vorreiter in Sachen Atommeiler abschalten macht, wie groß ist dann noch die Gefahr, die von AKWs im benachbarten Ausland ausgeht?
  • Wie sieht die Finanzierung der geplanten Ausgleichszahlungen an die Betreiber der AKW aus, wenn diese den Rückbau vornehmen und die Einnahmen aus dieser Sparte wegfallen?
  • Was kostet es, witterungsbedingt zu viel erzeugten Strom auf den spezifischen Handelsplätzen abzugeben und damit ein Überangebot zu erzeugen?
  • Was ist, wenn der Wind Pause macht?
  • Was ist, wenn die Sonne zu wenig scheint?
  • Wie kann die Lieferung von Strom an den unterschiedlichen Bedarf eines Tages angepasst werden, um Unfälle zu verhindern?

Fragen über Fragen. Und alles das wegen Klima und so. Doch für viele kommt der Strom eben aus der Steckdose. Von wo auch sonst?

Aber Spaß beiseite: Klima kostet Geld

In Sachen Kosten-/Nutzeneffekt gibt es tatsächlich eine Schieflage. Die Kosteninensität des Wandels in der Energieerzeugung zugunsten von Klima und Co. hat dazu geführt, dass zwar die alternativen Stromerzeuger wie Windkrafträder und Solaranlagen staatlich gefördert einen Boom erlebten, sich aber die Technik zur Speicherung dieser erzeugten Energie bis heute keine signifikanten Fortschritte gemacht hat. Die Stromerzeugung selbst ist unbestritten umweltfreundlich. Die Herstellung der Apparatur dazu jedoch steht ganz im Gegensatz zu den von den GrünInnen verbreiteten Thesen zur Schonung von Umwelt und Klima. eike-klima-energie spricht sogar davon, dass bis heute die Energiewende so gut wie keine Auswirkungen auf die Emission zeigte. 

Dagegen sind die Kosten um das Klima und die Energiewende für den Verbraucher unermesslich gestiegen. Sie liegen sogar inzwischen höher als beim jahrelangen europäischen Spitzenreiter Dänemark. Das erklärt think-beyondtheobvious in diesem Artikel sehr schön.

Um nun endlich vorzeigbare Ergebnisse zu erzielen, plant die Bundesregierung den sogenannten Kohleausstieg. Eine Kommission, die den Plan dafür erstellen soll, ist bereits berufen. Wie sich allerdings inzwischen herausstellte ist die Kompetenz unter Beteiligten äußerst dünn vertreten. Hier soll ganz im Sinne unserer „Mutter der Energiewende“, die Schließung der Bergwerke eingeleitet werden ohne die Berücksichtigung der Wichtigkeit dieses Wirtschaftszweiges für Deutschland. Man spricht sogar von einer Erpressbarkeit Deutschlands ohne Kohle. Die Deutsche Zivilgesellschaft hat sich im Rahmen der Debatte um das Klima mit den nicht zu unterschätzenden Folgen der Aufgabe von Braunkohleförderung beschäftigt; wie z.B. die Abhängigkeit Deutschlands vom Ausland, wenn Kohle zum Betreiben der Kraftwerke importiert werden muss, um den Ausgleich für Bedarfsschwankungen zu erzielen.

Momentan ist auch die Diskussion um Klima und Energiewende anlässlich der wochenlang anhaltenden Hitze wieder permanent in aller Munde. Die Presstituierten hauen mit aller Wucht in dieselbe Kerbe. Die Schlagzeilen rund um die Hitze sind eine willkommene Ablenkung von anderen wichtigen, aber unangenehmen Themen wie innere und äußere Sicherheit. 

Man rechnet immer wieder mit der Vergesslichkeit der Menschen und lässt dabei völlig willkürlich außer Acht, dass wir 1904 bereits den heißesten Sommer seit der Aufzeichnungen hatten. Im Laufe der letzten 114 Jahre aber gab es Zeiten, die wetterbedingt die sogenannten Experten, auch den Spiegel in den ‚70ern, auf den Plan mit ihrer Warnung vor der anrollenden Eiszeit. Ja was denn nu? Klima oder nicht? Das Wetter hat schon immer Kapriolen geschlagen. Wer will da für die nächsten 114 Jahre eine Prognose aufstellen?

In der Schweiz hat man nun den diktatorischen Verfechtern der Solarenergie einen technischen Spiegel vorgehalten. Bei sengender Hitze machen nämlich die Solarmodule genauso schlapp wie wir Menschen, auch bei prallem Sonnenschein. Da ist also die Entwicklung noch nicht zu Ende. Und das Klima fordert seinen Tribut. Außerdem steigen die Stromkosten, wie mz-web de uns wissen lässt.

Ab 2020 werden wohl die Investoren und Betreiber von Windkraftanlagen mit einem spitzen Bleistift arbeiten müssen, wenn die staatliche Förderung der Windkraft ausläuft und der erzeugte Strom auf dem freien Markt angeboten werden muss. Die Preise befinden sich derzeit im Keller. Das wird sich vermutlich auch bis dahin nicht ändern, wenn man den wirtschaftlichen Lehrsatz von Angebot und Nachfrage berücksichtigt. Schon heute wird Überproduktion von Strom an den Handelsplätzen geradezu verramscht. Im Gegensatz zu den deutschen Medien ist es den schweizerischen schon ein Artikel wert, um mal in die Zukunft zu rechnen.

Demnach wird wohl die Windwirtschaft einschneidend aus Kostengründen handeln müssen, wenn sie nicht mit Mann und Maus in den Bankrott rauschen will. Nur: Der Rückbau dieser Windkraftanlagen hat ja auch so seine Tücken und vor allen Dingen wie gleichen wir die fehlenden Anlagen bei der Energiegewinnung aus und mit welchen Mitteln.

FAZIT: Es sei hier mal unbestritten, dass wir Menschen mit den uns gegebenen Resourcen sorgsam umzugehen haben. Weiterhin ist es lebenswichtig, unsere Umwelt genau zu erforschen und mit ihr eine Symbiose einzugehen, bei der beide Seiten profitieren. Das gilt in hohem Maße auch für die Landwirtschaft, die immer noch zu viel Schadstoffe in die Erde einbringt, um möglichst hohe Erträge zu generieren, und somit beispielsweise Insekten vernichtet, wie die Bienen, ohne die der Bauer keine Ernte einfahren kann. Doch kann es nicht das Ziel sein, mit blindem Aktionismus, die Welt ins Mittelalter zu katapultieren.

Wann endlich entschließt man sich zu sachlichen Gesprächen über den Umgang mit dem Thema Klima, die unabhängig von Begehrlichkeiten von Investoren und deren Lobby zu Lösungen führen, die allen Beteiligten dienen? 

Mit der nicht zu Ende entwickelten Technik gibt es für Deutschland als Vorreiter bei Klima und Energiewende nicht die leiseste Chance, Energiegewinnung zu 100% aus erneuerbaren Energien zu betreiben, schon gar nicht bei dieser Abhängigkeit vom Wetter.

Hier muss umdenken neu definiert werden!