Neues Jahr – neue Gesetze – neue Scheine

In Stuttgart gilt seit dem 01. Januar das Fahrverbot für Dieselfahrzeuge der Norm Euro4 für PKW und ab dem 01. April auch für Fahrzeuge des Handwerks.

Gesetze und Anwendung
Neue Gesetze 2019

Das Jahr ist jung, doch leider nicht jungfräulich. Man macht quasi da weiter, wo man am 31.12.2018 um 24:00 h aufgehört hat. Gesetze werden weiterhin missachtet oder verbogen.

Die angeblichen Entscheider, die eigentlich nichts zu entscheiden haben, aber von den Nichtgewählten Entscheidungen vorgeschrieben bekommen, sind, wie schon so lange, immer noch mit sich selbst und der Partei beschäftigt. 

Die Justiz, und ganz speziell die Strafjustiz, ist immer offensichtlicher von der politischen Richtung der Bundesregierung abhängig. Die Finanzierung aus Steuergeldern macht die karrierebewussten Richter willfährig. Und trotzdem verkünden die Richter Urteile im Namen des Volkes. Ich gehöre zu dem nämlichen Volk. Doch bin ich schon einige Jahre der Meinung, dass die Interpretation der Gesetze viel zu politisch korrekt erfolgt. Folglich dürfen die Urteile nicht mehr in meinem Namen verkündet werden, weil sie m.E. an meinem Rechtsempfinden vorbei gefällt werden. Sie fallen einerseits zu milde und andererseits zu stringent aus – je nach Lebenshintergrund des Angeklagten. Recht hat etwas mit Gerechtigkeit zu tun. Diese beiden Substantive scheinen aber aus dem Wortschatz der gegenwärtigen Justiz herausgefallen zu sein und manche sind eben gleicher als andere.

Nun hat man es auch diesmal wieder geschafft, wie jedes Jahr zu Neujahr, neue Gesetze zu erfinden. Folgende Neuerungen will ich hier kurz behandeln:

Dieselfahrverbot

In Stuttgart gilt seit dem 01. Januar das Fahrverbot für Dieselfahrzeuge der Norm Euro4 für PKW und ab dem 01. April auch für Fahrzeuge des Handwerks.

In Frankfurt darf man ab dem 01. Februar nicht mehr mit Euronorm 4 in der Umweltzone der Innenstadt fahren.

In Köln gilt das Verbot ab dem 01. April für die gesamte Innenstadt, die als Umweltzone ausgewiesen ist.

Berlin geht noch einen Schritt weiter und damit als Vorbild voran. Ab dem 01. Juni gilt nicht nur das Fahrverbot für in entsprechenden Zone für Euronorm 4, sondern teils auch schon für Euronorm 5.

Das wird also noch sehr lustig. Da fragt man sich, wann die nächsten Insolvenzfälle gemeldet werden. Die Innenstädte sterben aus, weil die Kunden andere Wege finden werden, ihren Bedarf zu decken. Und sei es nur, dass sie ihre Käufe im Internet drastisch erhöhen, und damit das ehemals so beliebte Bummeln in der Stadt aufgeben, was ja auch das Abspecken des sozialen Lebens bedeutet. Die Einkaufsmöglichkeiten auf der grünen Wiese werden ihre Renaissance erfahren.

Das Verpackungsesetz

Gesetze zugunsten der Umwelt hat es ja inzwischen reichlich. Als Umweltweltmeister sollen wir uns nun noch mehr mit Verpackungen beschäftigen. Die Produkthersteller und -anbieter sind ab diesem Jahr verpflichtet, mehr Bürokratie zu erledigen. Möglicherweise sind auch Investitionen vonnöten, um gesetzkonform Verpackungen zu kennzeichnen. Der Verbraucher muss nun explizit darauf hingewiesen werden, dass er der Letzte in der Kette der Anwendung einer Verpackung ist und somit die ordnungsgemäße Entsorgung vorzunehmen hat. Damit einher geht auch die Ausweitung der Pfandpflicht. Wie in so vielen Fällen wird dieses Gesetz von der Androhung drastischer Strafen begleitet.

Deckelung der Mobil- und Roamingpreise in der EU

Erfreulich ist, dass ab diesem Jahr das mobile Telefonieren beim Roaming und ins Ausland günstiger wird: Die Telefonie ins EU-Ausland ist mit 19 ct. pro Minute gedeckelt. Das Versenden einer SMS innerhalb der EU soll künftig nur noch 6 ct. kosten. Die Roaminggebühren sollen in der EU ganz entfallen.

Neue Scheine

Noch vor kurzem hat Jens Weidman, der Chef unserer Bundesbank mit stolz geschwellter Brust behauptet, die Bundesbank sorge immer dafür, dass genügend Bargeld für die Deutschen verfügbar sei und der Deutsche individuell entscheiden kann, wann er Bargeld einsetzen möchte und wann nicht. 

Aktuell jedoch wird massiv der bargeldlose Einkauf propagiert. Die Bundesregierung würde am liebsten Gesetze zur Abschaffung von Bargeld schaffen. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich:

Einerseits haben die Banken und Kreditkartengesellschaften natürlich ein gesteigertes Interesse, Karten zu vergeben, weil sie nicht nur an den Einkäufen ihrer Kunden mitverdienen, sondern auch in den meisten Fällen die Jahresgebühren von den Karteninhabern einstreichen. Die Kreditkarte lohnt sich aber generell über die Umsatzbeteiligung, die die Kreditkartengesellschaften bei den Einkaufsquellen erheben. Um die Umsätze also hochzutreiben, wird in der Werbung mit Gebührenfreiheit bei den potenziellen Kreditkarteninhabern, also den Kunden, gewährt, wenn der Kunde einen bestimmten Mindestumsatz über die Kreditkarte generiert.

Andererseits ist die Bundesregierung an einem bargeldlosen Leben der Bürger interessiert, weil sie und ihre ganzen Überwachungsvereine sowie das Finanzamt dann nahezu unbegrenzt Einsicht in das Finanzverhalten der Bürger hat. Hier geht es nicht nur ums tägliche Einkaufen, sondern auch darum, dass z.B. Einnahmen aus Verkäufen – und seien sie auch noch so privat – in Zukunft Erklärungspflichtig sein werden. 

Der Datenfischerkrake wird dann ebenfalls deutlich besser profitieren als heute unter der Knute der Gesetze über den Datenschutz. Man analysiert ja heute schon anhand verschiedener Techniken das Kaufverhalten der Bürger; wie wann kauft wer wo und wie oft welche Produkte und welchen Alters ist er? Wie sind seine Wege, wenn er auf Einkaufstour ist? All diese Dinge könnten künftig mit einfachen Mitteln über die Umsätze auf dem jeweiligen Konto abgefragt werden. Für die Werbebranche und Produktanbieter ein Paradies. Und in Zeiten der 0-Zinsen kann der Handel, selbst, wenn er illegal ist, eine weitere Einnahmequelle sein.

Diesem ganzen Bargeldgequatsche steht nun in diesem Jahr die Ausgabe von neuen Euroscheinen in der Stückelung 100er und 200er Scheine fälschungssicherer. Damit ist dann auch diese Serie der neuen Geldscheine abgearbeitet.

Geschlecht Divers

Von Januar 2019 an kann sich ein Mensch in die Papiere als Geschlecht die dritte Variante „Divers“ eintragen lassen. Damit trägt der Gesetzgeber einem Entscheid des Bundesgerichtshofes vom Herbst 2017 Rechnung.

Die Voraussetzung, diesen Eintrag zu bekommen, ist ein Gutachten, das eine eindeutige Zuordnung über Geschlechtsmerkmale nicht möglich ist, es sich also um einen intersexuellen Menschen handelt.Transsexuelle sind demnach ausgeschlossen.

Nun mag es vielleicht richtig sein, dass jetzt Fehlbildungen in diesem Rahmen der Gesetze eine verdiente Akzeptanz finden. Doch die rein sprachliche Tradition gibt in der Terminologie keine Antwort auf die Frage wie denn diese Menschen künftig angesprochen werden sollen. Oder wie überbrückt man die Zeit beim Kennenlernen bis man weiß wie der/die/divers Gegenüber angesprochen werden möchte. 

Darüber hinaus ist es angesichts der Gesetze über den Datenschutz noch zu klären, wer denn überhaupt diese Gutachten einsehen darf. Und und und… Aber auch da gibt es genügend Vereine, die sich um so etwas lukrativ kümmern.

Nach dem Gleichbehandlungsgesetz haben jetzt die Arbeitgeber, die Arbeit zu vergeben haben, die Pflicht, nicht nur m/w hinter die ausgeschriebene Arbeitsstelle zu setzen, sondern auch d für divers. Naaa ja! 

Mietpreisbremse

Künftig muss der Vermieter dem Nachmieter mitteilen, wie hoch die Miete beim Vormieter war. Luxussanierungen, über die Altmieter ‘rausgeeklt werden sollen, sollen dem Vermieter Bußgeldbescheide bescheren.

Mindestlohn

Der Mindestlohn wird ab Januar 2019 auf € 9,19/Std. angehoben und muss vom Arbeitgeber

angepasst werden. Da fragt man sich allen Ernstes, wann wohl der Mindestlohn kein Hungerlohn mehr ist.

Sozialversicherung

Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung wird von 3% auf 2,6% gesenkt. Bei viele gesetzlichen Krankenkassen gibt es auch Beitragssenkungen. Die Zusatzbeiträge werden ab jetzt zu gleichen Teilen auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer verteilt. Der Mindestbeitrag für Selbständige wird auf 117,00 € abgesenkt.

Familienentlastungsgesetz

Die Familien profitieren ab 2019 von einem höheren Steuerfreibetrag und das Kindergeld wird pro Monat um 10,00 € erhöht.

Fristen

Ab diesem Jahr hat der Steuerzahler zwei Monate mehr Zeit, die Steuererklärung abzugeben. Der neue Termin ist nun 31. Juli.

Die oben beschriebenen Neuerungen der Gesetze haben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Deshalb ist es wichtig, sich in bestimmten Fällen doch noch einmal kompetent informieren und beraten zu lassen. Denn die Flut der Gesetze macht es mit den Änderungen dem Anwender nicht unbedingt immer leichter, sie zu durchdringen.

Dekadenz und Hochmut sind aktuell

Dekans der Künste
Künstlerinnengarderobe in den 20ern

Die zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts waren gesellschaftlich in erster Linie von Dekadenz geprägt. Die noch nach dem Krieg wie eine Monstranz hochgehaltene und vorweg getragene Moral zerbröselte nach und nach in ihre Einzelteile. In der Gesellschaft machte sich außer der Armut auch eine gewisse Gleichgültigkeit breit. Man lebte schlicht von der Hand in den Mund. Die Inflation füllte ganze Waschkörbe und Schubkarren mit dem Geld eines Tageslohnes. Wer nicht schnell genug diese wertlosen Fetzen, die sich Geldscheine schimpften, in Essbares oder andere werthaltigere Dinge umsetzte, hatte schon auf halber Strecke verloren. Was blieb also? Der für diese Zeit bezeichnende Galgenhumor. So entwickelte sich sehr schnell eine Künstlerkultur, die rauschende Erfolge feierte. Die so geheimnisvoll erscheinende Subkultur in Künstlerkreisen hatte viele Anhänger. Die, die nicht morgens früh in die Fabrik ans Band oder in die Schreibstube oder sonstwohin mussten, schlugen sich die Nächte mit Kabarett, Tanz in schlüpfrigen Etablissements oder Orgien in nicht gesellschaftsfähigen Spelunken um die Ohren. Und davon gab es aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit nicht wenige. Die Musik- und Tanzszene erlebte, wie selten damals, geradezu goldene Zeiten.

Wer, wie mein Großvater, bei der Polizei war, hatte Glück, wenigstens halbwegs die Familie ernähren zu können. Das Zubrot durch die Näherei meiner Großmutter war aber trotzdem sehr willkommen. Das Einkommen reichte für vier Personen. Die Kinder mussten wenigsten keinen „Kohldampf schieben“ wie so viele in dieser Zeit. 

Das öffentliche bzw. gesellschaftliche Leben fand zu einem großen Teil eben nicht öffentlich statt. Die Weimarer Republik war rechtswidrig nach dem ersten Weltkrieg ausgerufen worden. Das bunt zusammengewürfelte Parlament verlor sich in endlosen Debatten und war parteilich zersplittert. Die SPD in ihrer Dekadenz versuchte nach außen hin vehement das Wort für den Arbeiter zu führen, vergaß aber in ihrer Selbstverliebtheit, den Arbeiter mitzunehmen. Wie leicht es damals für eine neue Kraft war, die Wähler auf sich zu vereinigen, wissen wir aus den Geschichtsbüchern, die allerdings unsere Besatzer nach dem zweiten Weltkrieg neu geschrieben haben. 

Ich will auf dieses spezielle Thema zu einem späteren Zeitpunkt noch detailliert eingehen. Heute möchte ich einen Vergleich ziehen wie sich Dekadenz mit Hochmut gepaart durch die Epochen der Geschichte ziehen.

Das ausschweifende Leben der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts unterschied sich in einem Punkt deutlich von der Vorzeit der französischen Revolution. Zu der Zeit hatte die Dekadenz im Grunde nur den Adel und die Gewinnler mit ihrem Opportunismus und miesen Geschäften mit dem Adel erfasst. Das gemeine Volk schuftete nach wie vor unter der Knute der Herrschaften.

Dass nun in den beschriebenen Zwanzigern alle Schichten an diesem „Lotterleben“ teilhaben konnten, war ein Novum. Aber auch in dieser Periode der Geschichte endete, wie jedesmal, eine solche Epoche in einer Revolution oder einer Kehrtwende der Politik, sei es auf der Basis des Hochadels von oben oder durch Ausschreitungen von „unten“ aus dem Volk. 

Gerade jetzt erleben wir wieder Ähnliches wie unsere Vorfahren in der Geschichte. Heute spielt der Hochmut, besonders in Frankreich, eine größere Rolle als die Dekadenz. Die Franzosen haben schneller begriffen als wir hier in Deutschland, dass dem Hochmut der Politik und auch der unglaublichen Arroganz der Regierenden ein Ende gesetzt werden muss. Wie immer auch die Parolen lauten, das Volk will endlich nicht mehr geknechtet werden. 

Die Angst geht um

Das, was gerade in Frankreich flächendeckend und vereinzelt in Nachbarländern passiert, ist eine Situation, vor der die „Obrigkeit“ eine unglaubliche Angst hat. In Frankreich äußert sich das im Verwenden von Schockgranaten seitens der Polizei gegen die Demonstranten und dem Aussenden von brutal zuschlagenden Söldnern und Angehörigen der Fremdenlegion. Es ist anzunehmen, dass die Franzosen erst die Straßen räumen werden, wenn Macron endlich die Biege gemacht hat und der Weg frei ist für Marine Le Pen und ähnlich gesinnte Politiker. 

Die Lenker des Herrn Macron müssen sich inzwischen in ihrer Dekadenz eingestehen, dass dieser Rothschild-Zögling Schwachstellen hat, die deren Plan, wie immer der auch aussehen mag, konterkarieren.

Was passiert denn sonst noch anderswo, in Europa und in der Welt. Die Welt schickt sich gerade an, sich neu zu verteilen. Durch den Brexit und die vielen damit verbundenen Unwägbarkeiten wird sich Groß Britannien möglicherweise in die Bedeutungslosigkeit verabschieden. Das Großkapital, darunter der Vatikan, hat bereits sein Kapital aus London, dereinst Metropole des Kapitals, abgezogen und sucht sein Heil in Shanghai und Hong Kong. Das Commonwealth wird von der wachsenden Eigenständigkeit der ehemals angeschlossenen Länder überholt. Die nationalen Teile von Groß Britannien wie Wales, Scotland und Irland stehen bereits Gewehr bei Fuß, um die Selbstverwaltung einzusetzen. Der Einfluss Groß Britanniens auf Deutschland und die EU durch die Nato schwindet quasi stündlich. Die verzweifelten Versuche, den russischen Bären durch Manöver an der europäischen Ostgrenze bis aufs Blut zu reizen, sind beim Adressaten abgeprallt und verpufft.

Das Monopolispiel der Welt wird längst durch Russland, USA und nun auch China als Neuer im Bunde bestimmt. Mit dem Abzug der US-amerikanischen Truppen aus Syrien ist die Rolle Russlands als Befreier im Nahostkrieg besiegelt. Die Türkei als bedeutender Bündnispartner der Nato wird in den gerade aufkochenden Querelen mit Griechenland um ein paar kleine Inseln im östlichen Mittelmeer auf Russland hören und das Kurdenproblem endgültig friedlich regeln müssen.

Deutschland und die Gelben Westen

Was aber passiert derweil in Deutschland? Nichts wäre gelogen. Als das zarte Pflänzchen der Gelbe Westen-Bewegung nach Kehl herüberschwappte, ging ein hoffnungsvolles Raunen durch Teile des Volkes. Nur Teile des Volkes deshalb, weil die Lei(d)tmedien natürlich nicht berichteten, um die, die hier schon länger leben, nicht zu beunruhigen.

Inzwischen haben sich regionale Gruppen über Messenger gebildet. Doch hier ist die Obrigkeit ganz und gar nicht untätig. Denn auch hierzulande geht die Angst um, man könnte den schlafenden Michel abrupt wecken. Und so macht man, was man immer tut: Man setzt die Antifa und Leute vom Verfassungsschutz, BND usw. ein, um die Gruppen erfolgreich zu zerschlagen. Nur wenige, gerade um Berlin herum, haben überlebt. Dennoch ist  der Aktionswille in den noch bestehenden Gruppen ungebrochen. Interne Berichte mit Dokumentation darüber treffen immer wieder ein.

Die ehemals gut strukturierte Parteienlandschaft in Deutschland hat seit den neunziger Jahren und dem Aufkreuzen von Merkel, Grünen und SED-Spross Linken immer mehr Federn lassen müssen. Die Dekadenz und der Hochmut der Beteiligten hat den Altvorderen CDU/CSU und SPD bis heute aktuell weiter sinkenden Rückhalt in der Bevölkerung eingebracht.

Politische Dekadenz

Siegmar Gabriel erdreistete sich dereinst, das Volk, seine Wähler, als „Pack“ zu bezeichnen. Ex Bundespräsident Joachim Gauck mit Stasivergangenheit behauptete in seiner Amtszeit, dass nicht die Politik das Problem sei sondern das Volk. Außerdem sprach er 2015 anlässlich der drohenden Flüchtlingskrise von einem hellen und einem dunklen Deutschland, wobei er mit dunklem Deutschland Ostdeutschland meinte. Stasimitarbeiterin IM Viktoria, Anetta Kahane – Vorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung – behauptete 2015, dass Ostdeutschland noch zu weiß sei! Frank-Walter Steinmeier lud im Brustton der Überzeugung zu dem Rockkonzert „Wir sind mehr“ im Rahmen der Ereignisse in Chemnitz dieses Jahr ein, auf dem klassen- und obrigkeitsfeindlich gesinnte Bands wie „Feine Sahne Fischfilet“ auftraten und ihre unseligen Texte zum besten gaben. Als Animateurin hatte man für dieses Konzert eine Negerin angeheuert, die mit ihrem Veitstanz die Zuschauer aufforderte, ebenso zu hüpfen wie sie, wenn sie nicht „nazi“ sein wollten. Mehr Dekadenz, gepaart mit Unverschämtheit, geht wirklich nicht. 

Da ja nun die SPD wohl an ihrer Talfahrt in die Bedeutungslosigkeit offensichtlich Gefallen gefunden hat, hat die Fraktion im Bundestag eine Forderung der Jusos zu ihrem Manifest gemacht. Sie fordert Frau bätschi-bätschi Nahles auf, bei dem Koalitionspartner, der Union, die Abschaffung der §§ 218 und 219 durchzusetzen, um der Koalition wieder einmal einen linken Stempel aufzudrücken. Dieser Aufruf zu Föten- und Babymord ist gesellschaftlich und moralisch untragbar.

In der Rede von Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) anlässlich ihrer Wahl zur Parteivorsitzenden der CDU beschäftigte sie sich ausschließlich mit der Partei ohne auch nur ein Wort über die Verantwortung gegenüber den Wählern zu verlieren; so wie sich alle anderen Blockparteien mehr mit sich selbst und ihren Befindlichkeiten beschäftigen als mit den politischen Aufgaben des Tages. 

So fügt sich heute wie damals Dekadenz an Dekadenz. Es braucht wahrscheinlich nicht viel, um das Fass zum Überlaufen zu bringen. Da ist Obacht von Oberen gefordert!

Gnade Gott den Systemlingen und denen, die all dieser Verbrechen schuldig sind. 

Randnotiz Kirmes 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

den Beitrag über die diesjährige Kirmes habe ich aus dem Lesebereich entfernt.

Der Beitrag enthält Ablichtungen der Tochter einer Leserin. Sie verlangte die Entfernung aus dem Beitrag. Da das Konzept des Beitrages mit der lediglichen Entfernung dieser Ablichtungen erheblich verfälscht würde, habe ich den gesamten Beitrag herausgenommen.

Ich teile Ihnen allen das mit, damit Sie sich in Zukunft nicht darüber wundern, dass Ihre Suche nach diesem Beitrag ergebnislos sein wird.

Liebe Grüße an alle

Heidrun

Unsere Senioren hatten wieder ihren Spaß

Senioren Weihnachtsfeier 2018
Volkschor Harmonie Eigenrode

Gestern waren der Einladung des Ortsteilrats wieder, wie jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit, die Senioren zum Kaffeekränzchen und gemeinsamen Abendbrot in unser Gasthaus „Zur Erholung“ gefolgt.

Die handgefertigten leckeren Torten und Kuchen fanden reißenden Absatz und eine Kanne Kaffee nach der anderen wurde geleert.

Unser Eigenröder Volkschor Harmonie brachte eine Auswahl an Weihnachtsliedern zum besten. Einige sangen wir alle gemeinsam. Am Schluss hörten wir noch eine lustige Weihnachtsgeschichte, die von Andreas Frey vorgetragen wurde.

Je mehr der Tag zur Neige ging wurde die Runde immer aufgeweckter. Das war vielleicht auch dem ein oder anderen geistigen Getränk geschuldet.

SSenioren lauschen dem Chor
Das Publikum lauscht dem Chor

Auf jeden Fall war es mal wieder ein gelungener Nachmittag und Abend, an den sich die Senioren gerne noch lange erinnert.

 

Spritpreise und ihre Folgen beim Volk

Spritpreise und Proteste
Protest wegen hoher Spritpreise

Seit Wochen sind die Franzosen landesweit auf der Straße. Zunächst wegen der von Maron angekündigten Reformen, die im Grunde nur mehr Belastung für die arbeitende Bevölkerung bedeuten. Quasi übergangslos wird nun auch noch wegen der ansteigenden Spritpreise demonstriert.

Seit heute morgen ist Paris im Focus der Kamera von RUPTLY (de.rt-deutsch). Die „Gelben Westen“-Demonstranten hielten sich erst sehr lange am Arc de Triomphe de l’Étoile auf der Place Charles-de-Gaule auf. Später verteilten sie sich in die verschiedenen Straßen, die sternförmig von diesem Platz abgehen, darunter auch Avenue des Champs Élisées. Alle Straßen Rund um den Triumphbogen und den Élisée-Palast sind für den Verkehr gesperrt.

Es herrscht das blanke Chaos. Vorhin ist erst ein Bus explodiert. Absperrungen liegen auf den Fahrbahnen. Ein Container am Rand des Platzes Charles-de-Gaule ist in Flammen aufgegangen. Ein Demonstrant hat vor laufender Kamera Macron den Tod gewünscht. Alles wegen der Spritpreise. Es müssen allein in Paris 100.000e von Demonstranten sein. Im Gegensatz jedoch zu unseren deutschen Chaoten von der Antifa sind bislang keine Geschäfte beschädigt oder geplündert worden. Ein am Straßenrand umgestoßenes Fahrrad wurde von einem Demonstranten aufgehoben und an eine Hauswand gestellt.

In weiteren Städten wie Lyon, Marseille, Bordeaux und weiteren Großstädten im Nordwesten Frankreichs wird so gut wie flächendeckend demonstriert. Über die ländlichen Gegenden wie Loire und Champagne habe ich nichts gehört.

Spritpreise in Deutschland

Bei uns sind ja die Spritpreise auch exponentiell gestiegen. Noch vor zwei Tagen postete ich im Netz und fragte warum sich so etwas wie in Frankreich nicht in Deutschland tut? Und heute kam die Nachricht zunächst aus Kehl von der Europabrücke, dass dort die ersten Proteste begonnen haben. Auch aus Mainz wurde berichtet. Frankreichs Proteste schwappen endlich zu uns über!

Ich kenne Paris ziemlich gut aus meiner Vertriebszeit. Ich habe eine Vorstellung davon wie es gerade dort aussieht. Und genau das muss bei uns, vornehmlich in Berlin, passieren. Es gibt genug Themen, die es verdient haben, auf die Straße getragen zu werden. Und nicht nur die Spritpreise!

Am 01.Dezember 2018, am kommenden Samstag, um 14:00h ist Treffen am Brandenburger Tor. Es soll vornehmlich gegen die Unterschrift Deutschlands unter den Migrationspakt demonstriert werden. Bitte erscheinen Sie zahlreich. Dieser Irrsinn muss gestoppt werden.

Hier kann die Demonstration in Paris live verfolgt werden: https://www.youtube.com/watch?v=4wgxCPZKdSc&feature=youtu.be

Wie lange allerdings der Link funktioniert, weiß ich nicht.

40 Jahre in einer Hand – Gasthaus „Zur Erholung“

40 Jahre Gastlichkeit
Unser Gasthaus „Zur Erholung“, 40 Jahre Gastlichkeit

40 Jahre zuvor war am Anfang  der Gasthof, dessen Wirt in den Ruhestand getreten war.

Dann kamen Veronika und Achim und blieben 40 Jahre.

40 Jahre Schillers Worte
Schillers Worte

Mit Schillers Worten krempelten sie die Ärmel hoch und stürzten sich in die neue Aufgabe. Als junge Frau hatte Veronika nun die einmalige Gelegenheit, sehr früh den Gästen zu zeigen, was sie in der Küche während der Lehrzeit gelernt hatte. Achim war hinter der Theke und am Tisch stets ein guter Gastgeber. Beide ergänzten sich über all die Jahre ganz wunderbar. Sie sind im Dorf zu einer Institution geworden.

Nach der Wende fand auch ein Wandel in der Gaststube statt. Die neuen Möbel prangten nun auf einer Art Landschaft im übertragenen Sinne. Es sah gefällig aus – die unterschiedlichen Eben des Bodens.

40jähre gemütliche Runde
Gemütliche Runde

Bis heute hat die gemütliche Atmosphäre ihren Reiz nicht verloren. Der Mittagstisch bot Abwechslung und die sonntäglichen Mittagsspeisen beinhalteten schon so manches Mal ihre Überraschung. Die Abende im Hof und die Festivitäten im überdachten Sommergarten mit Bühne und Tanzfläche bleiben unvergessen.

40 Jahre Gasthof
Jubiläumsschmuck an der Hausfront

Gestern nun, am 20.10.2018, waren Gäste, Bekannte und Freunde zum 40jährigen Jubiläum eingeladen. Wieder hatte Veronika alles daran gesetzt, für das leibliche Wohl aller auf hohem Niveau zu sorgen. Von Kaffee und Kuchen, später dann über Getränke bis hin zum Abendessen, das aus Spanferkel an Sauerkraut und anderen Leckereien wie z.B. kleinen Pizze und Cannapés bestand.

40 Jahre Bar
Die Familie hinter der Bar

Die Familie und einige Freunde übernahmen am späten Nachmittag mit Kompetenz die Versorgung der Gäste hauptsächlich mit Flüssigstoff. Veronika und Achim hatten also frei und konnten sich den Gästen persönlich widmen.

 

 

40 Jahre Jubiläum
Die Bierkrugtorte – täuschend echt

Der riesengroße Bierkrug aus Kuchen und Marshmallows, von Silke „gebaut“, wurde von den Jubilaren, ähnlich einer Hochzeitstorte, stückweise unter den Gästen nach dem Abendessen als Schmankerl verteilt. Hmm, echt lecker!

 

 

 

40 Jahre
Kuchen passt immer – Silke freut sich

 

 

 

 

40 Jahre
Der Bürgermeister mit den Grüßen der Vereine

Bis zum fortgeschrittenen Abend kamen immer noch Gäste mit Präsenten.

 

 

 

 

40 Jahre
„Auslagerung“ der Geschenke

Die Gaben wurden schließlich vom Tresen auf das Klavier im Saal ausgelagert.

 

 

 

40 Jahre
Unser Chor „Harmonie“

Am frühen Abend hat der gemischte Chor „Harmonie“ einige Lieder, auch Trinklieder, zum besten gegeben.

 

 

40 Jahre
Andreas Frey hat gedichtet

Zum Abschluss der Darbietungen hat Andreas Frey wieder einmal seine Dichtkunst bewiesen und die 40jährige Geschichte der Jubilare und des Gasthauses in ein Gedicht verpackt. Goethe wäre bestimmt neidisch geworden.

 

 

 

Noch ein paar Schnappschüsse

40 Jahre
Silke – eine der guten Seelen dieses Abends

40 Jahre
Gute Freunde

40 Jahre
Die Zunge hilft beim Zerteilen

40 Jahre
Es geht voran

40 Jahre
Gute Laune ist hier ganz offensichtlich

Kirmes 2018 bei uns im Dorf

Kirmes 2018 Ankündigung
Kirmes vom 26.-28.10.2018

Die Kirmes 2018 soll, wie all die Jahre, wieder  ein großer Erfolg werden.

Wir freuen uns darauf und wünschen uns eine rege Beteiligung.

Wir seh’n uns!

Ergänzendes zum Programm:

Freitag, 26.10.2018 19:00h Antrinken der Burschen und Mädchen im Gasthaus „Zur Erholung“, Eigenrode

Samstag, 27.10.2018 09:00h Aufstellen des Kirmesbaumes                                       15:00h Kirmesgottesdienst mit anschließender Andacht am Kriegsdenkmal                                                                                                                           20:00h Tanz mit der Band „Yellow“

Sonntag, 28.10.2018 07:30h Ständchen mit den „Westerwald Musikanten“.                                                                                                                                            10:00h Frühschoppen im Gasthaus „Zur Erholung“                                                                 15:00h Kindertanz mit Ronny Kollascheck                                                                                 20:00h Tanz mit Ronny Kollascheck und Kirmespredigt mit Don Camillo

Die Platzmeister und der Wirt laden herzlich ein.

Wandertag über Stock und Stein bei Kaiserwetter

Wanderer über Stock und Stein
Ankunft der Wanderer

Der Auftakt zum Wandertag 2018 war die Busfahrt nach Beberstedt. Von der Sturzgrube aus ging es dann querfeldein über Stock und Stein Richtung Eigenrode. Unter der sengenden Sonne hatten die Teilnehmer vielfach unter der Umtriebigkeit der Wespen zu leiden, die dieses Jahr überall unser Leben im Freien begleiten.

Etwa um 16:00h trafen die Wandersleut am verabredeten Treffpunkt am Sportplatz in Eigenrode ein. Nach den ersten Gaumenfreuden wie das leckere Eis von Ermentraut in Hüpstedt und Durstlöschern wie Bier, Kaffee und Limonade entspannte man sich in geselliger Runde.

Am Wandertag 2018 gesellige Runde
Wandertag – gesellige Runde

Späterhin schmiss Georg den großen Grill an und versorgte die hungrige Meute mit Bratwurst und Steak. Sigmar passte auf, dass der „Kessel“ nicht überkochte 😉

Wandertag mit Würstchen und Steaks
Am Wandertag muss zünftig gegessen werden. Georg und Siegmar am großen Grill

Im Zelt derweil hatten sich Freunde und Nachbarn zum Umtrunk an den Tischen zusammengefunden.

Andreas, eingerahmt von Damen am Wandertag
Andreas eingerahmt von charmanten Damen

Während die Erwachsenen in ihre Gespräche vertieft waren hatten die Kinder ihren Spaß, die Dosen mit Wasser von der Bank zu stürzen. Mit freundlicher Unterstützung der Eigenröder Feuerwehr natürlich.

Wandertag - auch <kindertag
Am Wandertag gibt es auch etwas für die Kinder – Dosen stürzen mit Wasser

Und die beiden haben sich gefreut wie Bolle, dass sie auch dabei waren:

Wandertag 2018, Jessica und Heidrun
Am Wandertag mit dabei: Jessica und Heidrun

Tschüß, bis zum nächsten Mal.

 

 

Wanderung am Wandertag 2018 – Einladung

Wanderung für alle
Wanderung am Wandertag für alle

Zum Ende der Hundstage wollen wir wieder eine gesellige Wanderung unternehmen und die Fröhlichkeit vom letzten Jahr in dieses Jahr übernehmen.

Am Samstag, dem 18.08.2018, treffen sich alle um 13:30 h an der Feuerwehr. Von da aus geht’s dann los. Die Wanderstrecke richtet sich, wie letztes Jahr auch, nach der Wetterlage.

Etwa um 16:00 h endet der Weg an unserem Sportplatz. Und für alle, die Lust auf Musik und geselliges Beisammensein haben, haben unsere Feuerwehr und der Chor für das leibliche Wohl vorgesorgt.

Damit es den Kleinen nicht zu langweilig wird, werden einige Überraschungen bereitgehalten.

Je mehr wir bei diesem Fest Besucher haben, um so mehr Spaß werden wir haben.

Ich freu‘ mich drauf.

Sportfest 2018 in Eigenrode

Sportfest Eigenrode
Sportplatz

Am Samstag, dem 11.08.2018 ab 15:00h, gibt sich Eigenrode sportlich. Der Sportverein „Frohsinn“ e.V. lädt zum diesjährigen Sportfest ein.

Auf unserem Sportplatz werden zwei Disziplinen ausgetragen:

  • Fußballturnier
  • Wettbewerb „Gröl-Eigenröder“

Um das Publikum bei Laune zu halten ist ausreichend für das leibliche Wohl gesorgt.

Natürlich rechnen wir wieder mit zahlreichen Zuschauern, die die Mannschaften bestens phonetisch anfeuern.