Nur mal so ein Gedanke zu Opel!

Die amerikanische Mutterfirma von Opel möchte ja gerne den Klotz am Bein los werden.

PSA , also der Franzose, der aber auch zum Teil ein Chinese ist, soll die Opelaner übernehmen.

Es stehen Arbeitsplätze bei uns und unter Umständen sogar ganze Werke zur Disposition.

Soweit so schlecht — was wird mag, niemand sagen. Verhandeln tun nun viele miteinander.

Was aber wäre, wenn man nun mal in eine andere Richtung denken könnte: Unser Staat, oder aber auch nur unser Bundesland, könnte doch den Standort Eisenach übernehmen und einen neuen, modernen Wartburg bauen. Nichts „überkandideltes“, viel zu teures, ein ehrliches Auto aus deutscher Produktion. Der müsste sich doch verkaufen lassen. Hoffentlich denkt bei den Entscheidern auch mal jemand patriotisch.

Was meinen Sie?

Heidi Hastig zieht vom Leder

Wer ist Heidi Hastig?

Heidi Hastig ist ein schnelles Original. Sie ist aufgeweckt und vielfältig interessiert. Sie schaut den Menschen seit Jahrzehnten „auf’s Maul“ und auch woanders hin — psst. Sie beobachtet ebenfalls die Öffentlichkeit, zieht schon mal schnelle Schlüsse, plaudert auch darüber. Sie hat halt so ihre Gedanken. Sie ist, trotz ihres fortgeschrittenen Lebensalters, von Unrast geprägt.

Heidi Hastig

Letztens jedoch hat sie während ihres kurzen Aufenthaltes bei mir tatsächlich auf dem ihr angebotenen Stuhl am Kaffeetisch Platz genommen.

Ich schenkte ihr Kaffee ein. Mit einer für sie ungewöhnlich langsamen Geste fügte sie Kaffeesahne hinzu und schaute mich anschließend über den Brillenrand bedeutungsvoll an.

”Weeßte,” sagte sie in ihrem Berliner Dialekt, den sie trotz des Zuzuges vor zwei Jahrzehnten nie abgelegt hat, ”Ick bin ja nu alt, aba det Leben bietet immer noch so vielet Neuet. Ick find’s jroßartich. — Und doch vergleich ick vielet mit früher.”

Sie machte eine Pause, führte die Tasse zum Mund, trank einen Schluck und setzte sie wieder ab. Während sie aus dem Fenster starrte, streckte sie geräuschvoll ihren Rücken. Es schien ein Film vor ihrem geistigen Auge abzulaufen.

Ich wollte gerade etwas sagen, da drehte sie sich abrupt zu mir; das gewohnte Blitzen in ihren Augen war wieder da:

”In den Nachrichten siehste ja immer vielet. Die quetschen allet in die vürtel Stunde rin. Aba, wennde denkst, die erklär’n jetzt endlich ma wat, Pustekuchen, denn is schon det neechste Thema dran. Ick bin ja nur’n kleenet Licht, aber ick finde, det ick ooch’n Recht uff Erklärungen habe. Hintergrundinformationen nennt man det wohl. Wat mich nu ma interessiern würde: Der Martin, der Schulz, wat isn det für eener? Ick weeß boß, det der ma irgendwo in Europa’n hohet Tier war. Wat hat der da eijentlich jemacht? Und wat will der uns jetzt zur Bundestachswahl vakofen? Nu willa det Arbetslosenjeld valängern. Gloobt der, det die armen Leute dann mehr Changsen hab’n, wieder Arbet zu kriejen?

Für mich is det ja nich mehr relevant, wenn der nur Symptome behandelt, aba nich de Ursachen.

Da war det früher allet enfacha. Da hatt’n die im Westen den Wehner, der jradeaus sachte, watta dachte. Da war ooch der Strauß, der jenauso in seim Bayrisch den Leuten die Tatsachen vor’n Latz knallte.

Ooch wennse, wie heute, de Wahlvasprechen janich oder nur’n bissken davon enjehalten ham, war det Spiel doch lechta zu vasteh’n. Viellecht denk ick det ooch nur. Hier bei uns … — ach nee, damit will ick jetzt nich anfangen.

Aba jrade dieset Jahr sind ja wieda de jroßen Wahl’n. Ick finde, die is wichtjer als de letzten, weil, wie ick finde, ’ne Menge nich jut loft.

Haste ma wat jehört, det se’n janz konkretet Programm vorjestellt ham? Ick hör imma nur, det se irjentwat machen woll’n. Und wenn man fracht, wie se det anstell’n woll’n, hamse keene Zeit und saren bestenfalls, de Erklärung jibt’n andra.

Nach de letzt’n Wahl ham ooch vielet im so jenannt’n Koalitionsvatrach rinjeschrieb’n, det se zum Beispiel erreich’n woll’n, det de Rentna nich mehr arm sind. Det hab ick aba in meim Portmanaie nich jemerkt. Ooch meene Kinda; de Rolf, meen Ältesta, der muss imma noch zwee mal de Woche zum zweeten Job, um de Frau und de drei Kinder anständich zu ernähr’n. Und denn macht de Frau ooch noch’n bissken Hemarbet, wat se so neben de Kinder eb’n kann. Ick kann da nich viel helf’n, hab ja selba nüscht.

Also, is doch allet wieda jelogen. Wat mach ick bloß im Septemba? Wenn ick man bis dahin noch lebe.”

Ich setzte einen zweifelnden Gesichtsausdruck auf. Sie leerte ihre Tasse und war schon wieder auf dem Sprung. Bevor sie sich verabschiedete, stieß sie ungewöhnlich kraftvoll hervor:

”Ene Sache noch: Ick lass ma nich untakriejen. Se könn’n ma allet nehm’n, aba nich meene Jedanken, meene Menung, ick sach wat ick will und denke. Och meen Humor jehört ma janz alleene.”

Ich erwiderte: ”Mit Deiner Einstellung solltest Du Schriftsellerin werden. Hast Du nicht Lust, Dich mit Beiträgen an unserem neuen Blog für Eigenrode zu beteiligen? Du könntest all das aufschreiben, was Du mir während Deiner kurzen Besuche immer so erzählst.”

Sie dachte kurz nach: ”Au ja, det mach ick. Hilfste mir dabe?”

”Sicher”, sagte ich. Sie strahlte, warf mir einen Handkuss zu und war auch schon durch die Tür verschwunden.

Schöne neue Fernsehwelt

Unser alter Fernseher hatte schon DVB-T an Bord, und wir haben es sehr lange gut nutzen können. Da, wo wir früher wohnten, war die Qualität gut. Nach dem Umzug nach Thüringen war das nicht mehr so gut. Es gab und gibt viele kleine Unterbrechungen, manch Sender ist gar nicht wirklich gut anzuschauen.

 

Wegen der baldigen Umstellung auf die zweite Version von DVB — obwohl die erste hier noch nicht einmal gut läuft — haben wir nun einen neuen Receiver gekauft. Der hat keine Privatsender-Option. Wir brauchen das nicht, und er ist auch sonst einfach gehalten. Allerdings wohl auch zu einfach, billig geradezu.
Die Fernbedienung spricht mit Verzögerung an. Das ist so schlimm, dass man beim Ausschalten dann ein zweites Mal drückt. Dann geht er auch aus, aber gleich wieder an. Schwamm drüber, ist halt billig.

 

Weil wir nun ja inzwischen von der „Magenta-Telefonfirma“ zu, nennen wir es mal „Änkolain“, gewechselt sind, dachten wir, es könnte etwas bringen, per Tablett-Computer oder Smartphone Magine-TV zur Streamingbox zu leiten, aber das ist auch nicht wirklich schön. Es geht zwar, aber bricht zu oft ab. Der Versuch mit einem Amazon FireTV-Stick den Magine-Stream zu empfangen, war genauso so schlecht.

 

Magine ist sicher nicht ganz unschuldig daran, aber Änkolain wohl auch nicht. Sehr oft müssen wir in den Router und die Verbindung neu anschubsen.

 

Da wir nun schon seit Jahren einen Raspberry (Kleinstcomputer) in der Schublade liegen hatten, war der Gedanke da, diesen doch mal zu aktivieren. Also, Gebastel war angesagt. Kurz und gut, da läuft nun Kodi drauf und darin wiederum Zattoo-TV. Das funktioniert ganz gut — wäre da nicht das „blöde“ Umschalten der Programme. Das geht entweder per Tastatur oder Mausklick. Wir behelfen uns inzwischen mit einer App, die Kodi leichter bedienen kann und auf dem Smartphone als Fernbedienung fungiert.

 

Letztendlich haben wir jetzt deutlich mehr Geräte am Strom, was das Energiesparen konterkariert. Es liegen zudem viele Kabel im Zimmer herum. Das ist alles nur Bastelkram; schön ist diese neue Fernsehwelt nicht.

 

Wir sind da ganz gespannt wie sich diese neue Fernsehwelt Ende März darstellt, nachdem man DVB-T2 aufgeschaltet hat. Wir hoffen ja, dass dann nicht in absehbarer Zeit DVB-T3 kommt und wir wieder alles neu kaufen müssen. So kann man auch die Wirtschaft ankurbeln.

Anstelle von krähenden Hähnen…

werden unsere Nachbarn frühs ab etwa 4 Uhr von Autos geweckt, die Ihre Insassen zu deren Arbeitsstellen bringen. Ganz besonders betroffen sind die Anrainer der L1015, die direkt und mitten durch unser Dorf führt. Ca. 12 Stunden später erfolgt dann das Ganze Procedere in umgekehrter Richtung.

Dass die Menschen aus nordsüdlichen Richtungen durch unser Dorf müssen, um ihr Fahrziel zu erreichen, ist unumstritten nachzuvollziehen.

Was uns jedoch aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass Verkehrsregeln für die meisten nicht verfasst worden zu sein scheinen. Vor allem Geschwindigkeitsbeschränkungen verlieren offensichtlich im Duell gegen Zeitdruck oder Geschwindigkeitsrausch. Die unangenehmen akustischen Begleiterscheinungen sind dann natürlich die aufheulenden Motoren, wenn der Fahrer in einem möglichst kleinen Gang Richtung Süden bis zum Anschlag Gas gibt, um danach erst hinter dem Ortsschild – wo die erlaubten 100 km/h erst beginnen – bei vorher schon erreichter überhöhter Geschwindigkeit auch die höheren Gänge zu benutzen.

Aus Richtung Süden in unser schönes Dorf hinein ist es nicht viel anders: Teils ungebremst wird das Ortsschild passiert, und erst knapp vor der Kurve bzw. der Verengung der Straße lässt man die Bremsleuchten sehen. Die zu beachtende Vorfahrt in der Verengung für den Gegenverkehr aus Norden wird häufig genug – sogar verkehrsgefährdend – missachtet.

Da fragt man sich doch glatt, ob die 30km/h-Schilder nur der Dorfverschönerung dienen sollten, als man sie aufstellte, um einen  pflegeleichten (Schilder-) Wald oder ein alternatives (Farb-) Ambiente zu erhalten?

Ich finde es äußerst befremdend, dass der Bürgermeister aus Ammern im letzten Jahr meine Frage nach einer Verkehrskontrolle durch die Polizei mit den Worten zurückwies, die Polizei sei überlastet und könne deshalb kein Personal abstellen.

Fazit: Wenn Regelbefolgung, in welchem Bereich und wo auch immer, nicht kontrolliert werden kann, dann brauchen wir keine Regeln. Wir können dann tun, was wir wollen. Das sind doch schöne Gedanken, nicht?

Was macht der Schütze ohne Verein im Ort

Leider gibt es bei uns keinen Schützenverein, darum müssen wir in andere Orte um unserem Hobby nachzugehen.

Uns gefällt es im Schützenverein „St.Hubertus“ Hüpstedt e.V. ausgesprochen gut.

Der Vorstand des Vereins, Herr Roland Thys, ist sehr engagiert, trotz kleiner Mitgliederzahl das Vereinsleben interessant zu gestalten.

Zu erreichen ist Herr Thys unter der e-Mail Adresse.

Bald auch mit einer Webseite, zur Zeit noch in Arbeit: http://st-hubertus-huepstedt.de

Karnevalsveranstaltung der „Eigenröder Meisen“

Dieses Wochenende findet am Sonnabend, dem 18.02.2017 die diesjährige traditionelle Karnevalsveranstaltung statt. Beginn ist um 20:11h. Der Kinderfasching wird am Sonntag, den 19.02.2017 um 15:00h gestartet.

Beide Ereignisse finden in der Gemeindeschänke „Gasthaus zur Erholung“ statt.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher.