Das war unser Feuerwehrfest 2017

Am Samstag, dem 17.06.2017, fand das Fest unserer Freiwilligen Feuerwehr Eigenrode unter reger Beteiligung statt.

Zu Gast waren die Feuerwehrvereine aus Hüpstedt, Sollstedt/Menteroda und Kleinkeula.

Mit großem Engagement legten sich die einzelnen Mannschaften tüchtig ins Zeug. Es galt, die Schnelligkeit der Konkurrenten beim Ausrollen der Schläuche die zu übertrumpfen.

An die Schläuche!

Zur Erhaltung des leiblichen Wohls war reichlich vorgesorgt worden.

Ronny sorgte für „Handfestes“
Ronny war nicht allein

Während der Wettkampf unter lautstarken Anfeuerungen der Zuschauer seinen Lauf nahm, war nebenher Zeit genug, sich in kleinen Gruppen mal wieder bei einem Bierchen auszutauschen. Wann hat man auch sonst, außer bei Festen, schon alle auf einem Fleck?

   Gruppengespräche

 

Die Teilnehmer und deren Ergebnisse

Die Tafel der Mannschaften zeigt exemplarisch, wie eng die Zeiten getaktet waren. Bei solch einer Leistung können wir im Ernstfall getrost auf unsere Feuerwehren vertrauen.

Für die Siegerehrung wurden erst einmal die Pokale in Position gebracht.

Unser Ortsbürgermeister, Thomas Keilholz, übernahm dann die Ehrungen.

Bei den Männern gewann die Mannschaft aus Hüpstedt.

Bei der Jugend gewann die Mannschaft aus Eigenrode.

Zum Schluss die Ehrung für unseren jüngsten Teilnehmer:

…und der jüngste Teilnehmer nimmt stolz seinen Pokal in Empfang
Nach der Ehrung das Gruppenfoto der Pokalinhaber nebst OBM Th. Keilholz und der Vereinsvorsitzende der Eigenröder FFW, Sigmar Blache

Besonders lobend erwähnt wurde ein Mädchen aus der Eigenröder Jugendfeuerwehr, das durch Bestehen der Prüfung als erstes Mädchen nun Aufnahme in die Erwachsenenmannschaft fand, die bis dato nur aus Männern bestand. Diese Leistung wurde mit anhaltendem Beifall belohnt.

Das anschließende lockere Beisammensein war dann ein schöner Ausklang.

Einladung der Freiwilligen Feuerwehr Eigenrode

Anlässlich unseres diesjährigen Feuerwehrfestes am 17.06.2107 laden wir alle Einwohner und befreundeten Feuerwehrkameraden sowie Gäste aus den Nachbarorten zu den Wettkämpfen auf den Sportplatz ein.

  1. 16:00 Uhr Eintreffen der Gastwehren auf dem Sportplatz
  2. 16:10 Uhr Begrüßung durch den Vorsitzenden/ Bürgermeister
  3. 16:15 Uhr Auslosung der Startnummern
  4. 16:30 Uhr Beginn der Wettkämpfe im Löschangriff (Männer, Frauen, Jugend), je nach Teilnehmerzahl auch 2 Läufe möglich. Der beste Lauf kommt in die Wertung.
  5. 18:30 Uhr Siegerehrung

Anschließend ist gemütliches Ausklingen des Abends bei Essen und Trinken im Feuerwehrzelt.

Über eine zahlreiche Teilnahme freut sich der Feuerwehrverein

Blache/ Vereinsvorsitzender           Walter/ Wehrführer

Impressionen vom Maifeuer 2017 in Eigenrode

Am Sonntag, dem 30. April 2017 war es wieder soweit. Der (Scheiter) Haufen hatte in Tagen zuvor an Größe mächtig zugelegt. Das alljährliche Maifeuer, das von der Freiwilligen Feuerwehr Eigenrode ausgerichtet worden war, konnte also beginnen.

Drei Generationen vereint

Um 17:00h hatten sich denn auch schon die ersten Eigenröder auf dem Festplatz eingefunden. Nach und nach trudelten bis zur Dämmerung weitere ein. Alles war vertreten, von ganz jung bis betagt. Eine richtig gute Mischung, auch sehr familiär.

Für feste und flüssige Nahrung hatten die Kameraden von der FFW Eigenrode reichlich gesorgt und die Stimmung stieg von Stunde zu Stunde.

Schorsch ist Grillmeister und Siegmar steht mit den Damen an der Theke

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit legte Ronny von der FFW dann kontrolliert Feuer. Als der anfängliche düstere Qualm sich verzogen hatte, erstrahlten die Scheite in allen Farben, die ein Feuer zu bieten hat, und verbreiteten wohlige Wärme.

Der ziemlich kalte und starke Ostwind  sowie die aufkommende nächtliche Kälte waren so angenehm auszuhalten. Die innere Kälte wurde fleißig mit Bier und Kurzen weggespült, begleitet von viel Gelächter.

In fröhlicher Runde

Hier möchten wir Euch als Erinnerung einige Impressionen bieten:

Dunkler Qualm zu Beginn des Feuers

Langsam verzieht sich der Qualm

Die Flammen sind schon deutlich erkennbar

Maifeuer 2017 in Eigenrode

Feuer und ein herrlicher Sonnenuntergang

Feuer und Feuerball

Schwarze Süßigkeiten

Es war wieder Sonntag und Kaffeezeit. Heidi war dazugekommen, und wir plauderten über dies und das.

Heidi Hastig

Ich fragte: ”Wie geht es denn Deinen Enkeln?” Ich wusste ja wie wichtig ihr die Familie ist.

”Och”, entgegnete sie. ”Ick war jrade da. De kleene saß uff mei’m Schoß summte een Lied. Ick habe se jefracht, ob se denn ooch ’n Text kennt. Ja, se hatte een und hat det Lied nu richtich jesungen:

Zehn kleine Negerlein…. Det kannt’ ick ja ooch noch von früher.

Denn hat se abrupt uffjehört. Ick wunderte mich. Ick frachte, warum se denn uffjehört hat.

’Weil wir im Kindergarten das Wort Neger nich mehr sagen dürfen und auch das Lied nich mehr so sing’n sollen.’

Da hab ick nur mitten Kopp jeschüttelt.

Und denn erzählte mir meene Schwiejatochta, det se ’n Elternabend inne Kita jehabt hätt’n. Da hamse den Eltern de neuen Kinderbücher vorjestellt. Det wär’n zwar de alten Jeschichten aber eben überarbeetet. Als meene Schwiejatochta frachte, watt denn det bedeutet, da hamse det Beispiel jebracht, det eben de beschrieb’nen Nejer nu Schwarze oder Afrikaner jenannt werden. Und det eben alljemein de Texte an de moderne Sprache anjepasst word’n sind. Watt’n Quatsch!”

”Das heißt also, dass die, die die Literatur verändert haben, den ursprünglichen Autoren ins Handwerk gepfuscht haben”, warf ich ein.

”Ja, jenau”, sagte sie und setzte hinzu: ”Die bevormunden de Leute immer mehr. Bald vabieten se det und dann det noch; denn musste dir für allet Möchliche vaflicht’n. Det jeht denn imma so weiter. Det hatt’n wa doch allet schon.”

Sie hielt inne und fing dann an, zu kichern: ”Hi, hi, ick stell’ ma jrade vor, wie det wohl klingen würde…”

Sie sang: ”Zehn kleene Afrilein….” Sie kam aber nicht weiter, hielt sich stattdessen den Bauch vor Lachen und setzte hinzu: ”Bald vabiet’n se ooch noch Pippi Langstrumpf mit ihrer Idee vom bunten Takatukaland, weil se die Idee für sich alleene beanspruchen und denen det Bunte nich bunt jenuch is.”

Später, als sie sich auf den Heimweg machte, verabschiedete sie sich mit den Worten: ”Eens noch: ’N Nejerkuss is’n Nejerkuss und sonst nüscht!”

„Na denn, bis später“, wollte ich ihr sagen, aber sie war schon wieder aus der Tür.

Angst kann Respektlosigkeit erzeugen – meine Gedanken dazu

Wie jemand sein wahres Gesicht zeigt, wenn ihm der Verlust gerade dieses droht, sehen wir sehr schön derzeit an dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan.

Erdogan will ein Referendum zur türkischen Verfassungsänderung hin zum Präsidialsystem, um weitere Machtbefugnisse zu erlangen, was die gerade entstehende Diktatur vollenden soll. Denn seit dem versuchten Putsch im Sommer 2016 fürchtet Erdogan um die Akzeptanz seiner Eigenmächteleien.

Der dauerbeleidigte Staatspräsident duldet keine Kritik an seiner politischen Richtung, bzw. deren Hinterfragen. Das hat er bereits mit zahlreichen Verhaftungen und Internierungen in seinem Land gezeigt.

Nun hatte er beschlossen, den landesweiten ”Wahlkampf” auf Europa, und hier speziell auf Deutschland und die Niederlande, mit der Entsendung von Regierungsmitgliedern zu Wahlkampfreden auszuweiten, um auch die im Ausland lebenden Türken zu erreichen.

Er rechnete mit einem klaren ”Durchmarsch” unter Mithilfe diverser türkischer Islamvereine.

Doch seit etlichen Tagen weht ihm nun ein scharfer Gegenwind ins Gesicht. Die Wahlkampfauftritte wurden (zunächst) von Deutschland verhindert und von den Niederlanden (u.a. mit Einreiseverbot) schlicht untersagt. Und womit? Mit Recht!

Er sieht sich nun im Zugzwang, um nicht eben dieses, sein Gesicht, zu verlieren, was für ihn den politischen, vielleicht auch den gesellschaftlichen, Tod bedeuten würde. Schimpf und Häme sind zwei Begriffe, die gerade Personen des öffentlichen Lebens fürchten wie der Teufel das Weihwasser.

Also muss ein Feindbild her. Mit üblen Beschimpfungen und Unterstellungen geben sich die verweigerten Regierungsmitglieder, inkl. Edogan, äußerst verbal erfindungsreich in der Belegung der Verweigerer mit Attributen, die sowohl ungehobelt als auch völlig unzutreffend sind. Z.B. die Bezeichnung ”Nazi” und ”Ausländerfeindlichkeit”, ”rechts”-Sein zeigen eine Respektlosigkeit sondergleichen gegenüber (angeblichen) Bündnispartnern, die ihresgleichen sucht. Selbst in der neueren Geschichte ist mir ein solches verbales aggressives Verhalten nicht bekannt. Wer hier eine Parallele weiß, möge mich bitte eines Besseren belehren.

Eines halte ich jedoch für vergleichbar: Es gibt in der neuen, mittleren und alten Geschichte durchaus ähnliche Ansinnen von ”Herrschern”, die in ihrem Größenwahn von einem endlosen Großreich träumten. Alle diese ”Herrscher” ereilte auf dem Höhepunkt dasselbe Schicksal – sie wurden vernichtet.

Ob das Recep Tayyip auch anstrebt?

Nachbarschaftshilfe innerhalb eines ”Tauschringes”

In Frankfurt/Main existiert ein Tauschring. In diesem Tauschring findet moderne, organisierte Nachbarschaftshilfe statt. Die Mitglieder eines Tauschrings erbringen Hilfeleistungen auf Gegenseitigkeit. Da bei diesen Hilfeleistungen kein Geld im Spiel ist, hat jede Hilfeleistung denselben Wert, gleichgültig, ob ein Handwerker oder Ingenieur oder ein handwerklich begabter Nachbar die Hilfe erbringt.

Diese Art organisierte Hilfeleistung finde ich sehr interessant und kann mir diese Einrichtung auch bei uns in Eigenrode gut vorstellen. Gibt es unter Ihnen Interessierte? Dann lassen Sie uns das hier zunächst im Kommentarbereich diskutieren. Oder senden Sie mir eine Nachricht per Kontaktformular: 

Wir wollen uns danach treffen und besprechen, wer was kann.