Industrie in Deutschland

Deutschland Standort der Industrie
Industrie Deutschland

Die Industrie in Deutschland hat eine fast so lange Tradition wie die Englands. Nach englischem Vorbild begann man Mitte der 1830er Jahre hier auf dem Kontinent u.a. mit dem Eisenbahnbau. Aus anfänglich 6 km Schienenstrecke zwischen Nürnberg und Fürth wuchs der Ausbau bis 1840 auf 500 km an.1870 konnten Industrie und Personenverkehr schon auf stolze 20.000 km zurückgreifen. Die handwerklichen Gewerke, die in Heimarbeit z.B. Tuch an manuellen Webstühlen herstellten, wurden nach und nach zentralisiert und in Fabriken verlegt, wo man mechanische Webstühle betrieb und günstiger bessere Ware herstellte. Die vielen Weber bekamen für ihre in Handarbeit hergestellten Tücher immer weniger Geld, mussten aber für Lebensmittel wegen der großen Missernten in den 1840er Jahren immer höhere Preise bezahlen. Das galt natürlich auch für andere Gewerke, die der Industrialisierung zum Opfer fielen. 

Der Weberaufstand

1844 war es dann soweit. Die Weber in Schlesien standen auf. Dieser Aufstand war so heftig, dass der Dichter Gerhart Hauptmann diesen Menschen ein Drama gewidmet hat, das bis heute zur traditionellen Literatur und zum Theaterrepertoire gehört. Die geschichtlichen Fakten können hier nachgelesen werden.

Die Industrie in Deutschland brachte aber nicht nur Elend, sondern auch Vorteile. Da das Deutschland damals nicht die politische Struktur hatte wie wir es heute kennen, hatten sich zu dieser Zeit die einzelnen Staaten zu einer Zollunion zusammengeschlossen. Der von Preussen dominierte Norden war bei diesem Akt nicht unwesentlich beteiligt. 

Die Entwicklung der Industrie

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erweiterte die Industrie ihre Betätigungsfelder. Es folgten die Montan-, chemische und Elektroindustrie. Das ganze 19. Jahrhundert war quasi eine Periode, in der die Menschen ständig Neuerungen erlebten, die ihr Leben prägten wie sonst in keiner der vorangegangen Epochen.

Trotz der Widrigkeiten durch die beiden Weltkriege hat die Industrie in Deutschland nie an Bedeutung verloren. In der DDR im Osten und der BRD im Westen. Die zum Teil von England geplante Zerstörung Deutschlands, weil durch die Innovationen ihnen dieses Land auf dem hart umkämpften Weltmarkt zu dominant geworden war, hat bis heute nicht funktioniert.

Die planmäßige Zerstörung der Industrie

Eben bis heute. Die Industrie in Deutschland hat nun Probleme. Diese Probleme sind hausgemacht. Die Planer der Zerstörung von damals müssen sich noch nicht einmal die Hände schmutzig machen. Die Zersetzung dieser Industrienation funktioniert augenscheinlich von innen ziemlich gut. Denn dieses kleine überbevölkerte Land Deutschland hat sich auf die Fahne geschrieben, in Sachen Umwelt und Alternativenergie den Vorreiter für den ganzen Globus zu geben. Diese Knechtschaft des deutschen Volkes erinnert an die Zeiten der Leibeigenschaft. Wenige leben in Saus und Braus und diktieren anderen Beschränkungen auf, die für sie selbst natürlich nicht gelten.

Klimawandel

Das ganze Gefasel vom menschengemachten Klimawandel, der angeblichen Erderwärmung und was man sonst noch so alles aus dem Ärmel schüttelt dient in erster Linie Profiteuren, die mit den Subventionen für die alternative Stromerzeugung sich seit fast zwanzig Jahren die Taschen vollstopfen. Die einstige Aussage von Jürgen Trittin, die Energiewende koste den Verbraucher nicht mehr als eine Kugel Eis, hat sich als Fake herausgestellt. Er hat nämlich den Zeitraum für diese „Preisangabe“ nicht genannt. Immer mehr Haushalte können sich den Strom nicht mehr leisten und sitzen im Dunkeln.

Jetzt kommt, befeuert von den Grünen, die DUH (Deutsche Umwelthilfe) auf den Plan und klagt Fahrverbote für Dieselfahrzeuge ein. 

Das ganze Thema um den den Diesel hat inzwischen fatale Folgen für die Industrie. Ich schrieb bereits darüber.

Autozulieferer in Thüringen unter Druck

Der mdr kommt nun mit der Hammernachricht, dass die Autozulieferer in Thüringen zunehmend unter Druck geraten. Geschuldet sei das der Transformation in die E-Mobilität. Man spricht davon, dass eventuell Arbeitsplätze nach Asien verlegt werden sollen, um über günstigere Preise im Geschäft bleiben zu können.

Für mich ist das alles nur ein perfides Ablenkungsmanöver, weg von den Politikern, den eigentlichen Schuldigen, hin zum Arbeitgeber, der nun der Buhmann ist und aus Sicht der Arbeiter abgestraft werden muss. Das Gegenteil muss bedacht werden: Die Politik hat es innerhalb kürzester Zeit, in noch nicht einmal einer Epoche, die meistens 50 Jahre +/- umfasst, geschafft eine blühende Industrie zu zerstören, nur um einer irrwitzigen, überspitzten grünen Ideologie nachzuhecheln. 

Dabei wird gerne verschwiegen, dass die Herstellung der für die E-Mobilität benötigten Batterien sehr viel schmutziger ist als der Diesel. 

Es wird auch nicht gesagt, dass der Abbau von Kobalt in Afrika Kinderarbeit fördert und die Gesundheit ganzer Generationen zerstört.

Gut, dass wir den Schmutz nicht in Deutschland bei uns vor der Tür haben! (Satire aus)

Klima und die gottgleiche Energiewende

 

Das Klima beeinflusst uns
Klima und Wetter

VORWORT: Klima und Energiewende und das Bewusstsein dazu sind schon seit dem 16. Jahrhundert in der Diskussion. Deshalb habe ich mich auch dieses wichtigen Themas einmal angenommen und versucht das Für und Wider herauszuarbeiten. Dieser Aufsatz ist vermutlich der bisher längste von mir, würde mich aber darüber freuen, wenn die Leser mit Fleiß auch die angegebenen Links verfolgten.

Mit dem im Dezember 2015 in Paris beschlossenen Abkommen über das Klima ist es in Stein gemeißelt. Die bigotten Grünen haben sich als Minderheit großgetan und ihre Idee durchgesetzt. Dem Klimaabkommen sind weltweit 196 Staaten beigetreten. Das sind laut WIKIPEDIA alle Staaten der Welt mit Ausnahme von Syrien, das jedoch neuerdings ebenfalls sein Beitreten bekundet hat. Die auch medienbreit verkündete Einigkeit der Welt in Sachen KLima hat sich nun als fake herausgestellt. Die USA haben nie diese Vereinbarung unterschrieben und nun auch die Welt wissen lassen, dass sie dem Klimaabkommen nicht beitreten werden, da sie (Tenor) den effektiven Einfluss dieser Agenda auf den Klimawandel bezweifeln.

PENG! Da hat sich doch der pöhse Trump wieder einmal quergestellt. Und womit? Mit Recht. Es ist nämlich inzwischen hinlänglich bewiesen, dass der Betrieb der erneuerbaren Energien einen Riesen Haken hat; wenn nicht sogar mehrere und das Klima sich im kindlichen Ungehorsam von den politischen Maßnahmen und Handlungen völlig unbeeindruckt gibt.

Klima und Kohle

Doch der Reihe nach: Die Debatte um die Gewinnung von Energie hat gewissermaßen seit dem 16. Jahrhundert in der Politik und Wissenschaft Kontroversen ausgelöst und auch Ängste geschürt. Aus Angst z.B. vor der möglichen Endlichkeit der Kohlevorkommen verhängte man sogar in Schottland seinerzeit ein Exportverbot für diesen begehrten Energieträger.

Bis zum Beginn der Industrialisierung und noch Jahre darüber hinaus war man von einem konstanten Verbrauch der Kohle ausgegangen. Doch die rauchenden Schlote mehrten sich exponentiell. Die Förderung von Öl und Gas machte die Energieversorgung vermeintlich leichter. Die Debatten um die Reichweite der fossilen Brennstoffe wurden zunächst leiser, verstummten aber zu keiner Zeit. Damals steckte die Forschung auf dem Feld Klima noch in den Kinderschuhen. Trotzdem haben sich ein paar Forscher Gedanken um erneuerbare Energien wie Solarenergie gemacht, weil man eben aufgrund der Industrialisierung nun, trotz Öl und Gas, die Endlichkeit der fossilen Brennstoffe wieder befürchtete. Die Forschung um die Windenergie war ein weiteres Feld, dem sich die Wissenschaftler vermehrt widmeten. Bis in die Neuzeit wurde an den Erneuerbaren geforscht, ohne dass die Triebfeder hierfür das Klima war. Lediglich die Endlichkeit der herkömmlichen Energielieferer stand als Bedrohung im Raum.

Erst 1973 begann in Deutschland die Debatte um regenerative Energien als der exorbitante Anstieg des Energiebedarfs von Wirtschaft, Industrie und Haushalten in den Mittelpunkt des Bewusstseins rückte. Die Ölkrise 1973 tat das ihrige dazu, um die Notwendigkeit der Erarbeitung von Handlungsplänen, von den Grünen und Aktivisten teils militant unterstützt, zu verdeutlichen.

Aufgrund der immensen Emissionen weltweit durch Industrie und Haushalte warnte die Wissenschaft in den Folgejahren immer wieder, dass eine gefährliche Erderwärmung drohe, wenn nicht politisch gegengesteuert würde. Sogar das Ozonloch wurde über Jahre immer wieder bemüht. Eine ganze Industrie, die Artikel mit FCKW Inhalt herstellten, musste die Verwendung dieses Treibgases z.B. in Haarspray und Deodorants einstellen, weil dieses Gas bei Freisetzung den Abbau der Ozonschicht in der Stratosphäre begünstigt.

WIKIPEDIA führt zum Abkommen über das Klima aus:

Anfang der 1990er Jahre wurde zudem der Klimaschutz ein wichtiges Ziel der globalen Politik, nachdem in der Wissenschaft bereits seit den 1970er Jahren die Erwärmung vorausgesagt wurde. 1992 fand in Rio de Janeiro die Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung (UNCED) statt, bei der sich 154 Staaten in der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen verpflichteten, eine gefährliche Störung des Klimasystems zu verhindern und die Globale Erwärmung zu verlangsamen sowie ihre Folgen zu mildern. Dieser Konvention traten später weitere Staaten bei. Weitere wichtige Ergebnisse der UNCED waren die Agenda 21, die Rio-Erklärung über Umwelt und Entwicklung, die „Forest Principles“ und die Biodiversitätskonvention. Nicht zuletzt wurde in der Politik das Konzept der Nachhaltigkeit verankert, wenn auch die konkrete Umsetzung in die politische Praxis nur sehr bedingt erfolgte (siehe unten).

1997 wurde das Kyoto-Protokoll verabschiedet, das 2005 in Kraft trat und erstmals völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für den Treibhausgasausstoß in den Industriestaaten festlegte. Dieses Protokoll wurde von allen Staaten mit Ausnahme der USA ratifiziert, jedoch gelten die in ihm festgelegten Ziele als nur wenig ambitioniert und unzureichend für effektiven Klimaschutz, zumal Entwicklungs- und Schwellenländer keine Verpflichtungen auferlegt wurden.“

Mit der nuklearen Katastrophe von Fukushima und der einsamen, vom Parlament nicht legitimierten, Entscheidung unserer Bundeskanzlerin, die Kernkraftwerke in Deutschland früher als geplant abzuschalten und zurückzubauen, setzte eine Epoche der stringenten Umsetzung einer Agenda ein, die mit raketengleicher Geschwindigkeit bis heute vorangetrieben wird. Wie es aussieht, um jeden Preis, den der Verbraucher zu zahlen hat. 

Inzwischen haben nun andere als die üblichen „Verdächtigen“ mal genauer hingeschaut ob das Klima auch mitmacht. Da stehen beispielsweise Fragen im Raum wie:

  • Kann der Ausstoß von CO2 zielgerecht reduziert werden?
  • Wenn Deutschland weiterhin den Vorreiter in Sachen Atommeiler abschalten macht, wie groß ist dann noch die Gefahr, die von AKWs im benachbarten Ausland ausgeht?
  • Wie sieht die Finanzierung der geplanten Ausgleichszahlungen an die Betreiber der AKW aus, wenn diese den Rückbau vornehmen und die Einnahmen aus dieser Sparte wegfallen?
  • Was kostet es, witterungsbedingt zu viel erzeugten Strom auf den spezifischen Handelsplätzen abzugeben und damit ein Überangebot zu erzeugen?
  • Was ist, wenn der Wind Pause macht?
  • Was ist, wenn die Sonne zu wenig scheint?
  • Wie kann die Lieferung von Strom an den unterschiedlichen Bedarf eines Tages angepasst werden, um Unfälle zu verhindern?

Fragen über Fragen. Und alles das wegen Klima und so. Doch für viele kommt der Strom eben aus der Steckdose. Von wo auch sonst?

Aber Spaß beiseite: Klima kostet Geld

In Sachen Kosten-/Nutzeneffekt gibt es tatsächlich eine Schieflage. Die Kosteninensität des Wandels in der Energieerzeugung zugunsten von Klima und Co. hat dazu geführt, dass zwar die alternativen Stromerzeuger wie Windkrafträder und Solaranlagen staatlich gefördert einen Boom erlebten, sich aber die Technik zur Speicherung dieser erzeugten Energie bis heute keine signifikanten Fortschritte gemacht hat. Die Stromerzeugung selbst ist unbestritten umweltfreundlich. Die Herstellung der Apparatur dazu jedoch steht ganz im Gegensatz zu den von den GrünInnen verbreiteten Thesen zur Schonung von Umwelt und Klima. eike-klima-energie spricht sogar davon, dass bis heute die Energiewende so gut wie keine Auswirkungen auf die Emission zeigte. 

Dagegen sind die Kosten um das Klima und die Energiewende für den Verbraucher unermesslich gestiegen. Sie liegen sogar inzwischen höher als beim jahrelangen europäischen Spitzenreiter Dänemark. Das erklärt think-beyondtheobvious in diesem Artikel sehr schön.

Um nun endlich vorzeigbare Ergebnisse zu erzielen, plant die Bundesregierung den sogenannten Kohleausstieg. Eine Kommission, die den Plan dafür erstellen soll, ist bereits berufen. Wie sich allerdings inzwischen herausstellte ist die Kompetenz unter Beteiligten äußerst dünn vertreten. Hier soll ganz im Sinne unserer „Mutter der Energiewende“, die Schließung der Bergwerke eingeleitet werden ohne die Berücksichtigung der Wichtigkeit dieses Wirtschaftszweiges für Deutschland. Man spricht sogar von einer Erpressbarkeit Deutschlands ohne Kohle. Die Deutsche Zivilgesellschaft hat sich im Rahmen der Debatte um das Klima mit den nicht zu unterschätzenden Folgen der Aufgabe von Braunkohleförderung beschäftigt; wie z.B. die Abhängigkeit Deutschlands vom Ausland, wenn Kohle zum Betreiben der Kraftwerke importiert werden muss, um den Ausgleich für Bedarfsschwankungen zu erzielen.

Momentan ist auch die Diskussion um Klima und Energiewende anlässlich der wochenlang anhaltenden Hitze wieder permanent in aller Munde. Die Presstituierten hauen mit aller Wucht in dieselbe Kerbe. Die Schlagzeilen rund um die Hitze sind eine willkommene Ablenkung von anderen wichtigen, aber unangenehmen Themen wie innere und äußere Sicherheit. 

Man rechnet immer wieder mit der Vergesslichkeit der Menschen und lässt dabei völlig willkürlich außer Acht, dass wir 1904 bereits den heißesten Sommer seit der Aufzeichnungen hatten. Im Laufe der letzten 114 Jahre aber gab es Zeiten, die wetterbedingt die sogenannten Experten, auch den Spiegel in den ‚70ern, auf den Plan mit ihrer Warnung vor der anrollenden Eiszeit. Ja was denn nu? Klima oder nicht? Das Wetter hat schon immer Kapriolen geschlagen. Wer will da für die nächsten 114 Jahre eine Prognose aufstellen?

In der Schweiz hat man nun den diktatorischen Verfechtern der Solarenergie einen technischen Spiegel vorgehalten. Bei sengender Hitze machen nämlich die Solarmodule genauso schlapp wie wir Menschen, auch bei prallem Sonnenschein. Da ist also die Entwicklung noch nicht zu Ende. Und das Klima fordert seinen Tribut. Außerdem steigen die Stromkosten, wie mz-web de uns wissen lässt.

Ab 2020 werden wohl die Investoren und Betreiber von Windkraftanlagen mit einem spitzen Bleistift arbeiten müssen, wenn die staatliche Förderung der Windkraft ausläuft und der erzeugte Strom auf dem freien Markt angeboten werden muss. Die Preise befinden sich derzeit im Keller. Das wird sich vermutlich auch bis dahin nicht ändern, wenn man den wirtschaftlichen Lehrsatz von Angebot und Nachfrage berücksichtigt. Schon heute wird Überproduktion von Strom an den Handelsplätzen geradezu verramscht. Im Gegensatz zu den deutschen Medien ist es den schweizerischen schon ein Artikel wert, um mal in die Zukunft zu rechnen.

Demnach wird wohl die Windwirtschaft einschneidend aus Kostengründen handeln müssen, wenn sie nicht mit Mann und Maus in den Bankrott rauschen will. Nur: Der Rückbau dieser Windkraftanlagen hat ja auch so seine Tücken und vor allen Dingen wie gleichen wir die fehlenden Anlagen bei der Energiegewinnung aus und mit welchen Mitteln.

FAZIT: Es sei hier mal unbestritten, dass wir Menschen mit den uns gegebenen Resourcen sorgsam umzugehen haben. Weiterhin ist es lebenswichtig, unsere Umwelt genau zu erforschen und mit ihr eine Symbiose einzugehen, bei der beide Seiten profitieren. Das gilt in hohem Maße auch für die Landwirtschaft, die immer noch zu viel Schadstoffe in die Erde einbringt, um möglichst hohe Erträge zu generieren, und somit beispielsweise Insekten vernichtet, wie die Bienen, ohne die der Bauer keine Ernte einfahren kann. Doch kann es nicht das Ziel sein, mit blindem Aktionismus, die Welt ins Mittelalter zu katapultieren.

Wann endlich entschließt man sich zu sachlichen Gesprächen über den Umgang mit dem Thema Klima, die unabhängig von Begehrlichkeiten von Investoren und deren Lobby zu Lösungen führen, die allen Beteiligten dienen? 

Mit der nicht zu Ende entwickelten Technik gibt es für Deutschland als Vorreiter bei Klima und Energiewende nicht die leiseste Chance, Energiegewinnung zu 100% aus erneuerbaren Energien zu betreiben, schon gar nicht bei dieser Abhängigkeit vom Wetter.

Hier muss umdenken neu definiert werden!

Bauern leiden unter der diesjährigen Dürre

Bauern und Dürre
Bauern leiden unter Dürre

Es ist in aller Munde: Das Wetter. Seit Wochen hat es nur partiell in Mitteldeutschland geregnet. Dann aber unwetterartig. Der größte Teil des Landes blieb ohne den Segen bringenden Regen. Den Bauern macht die Dürre zu schaffen. Das jedoch nicht nur in Mitteldeutschland.

Die Feldfrüchte haben längst ihr Wachstum zurückgefahren oder aber ganz eingestellt. Die Ernte erfolgt Wochen zu früh und in mieser Quantität und Qualität. Es müssen Tiere wegen Mangel an Futter zur Schlachtung gebracht werden. Andere Bauern kutschieren für viel Geld ihr Vieh in Regionen, wo noch frisches Gras wächst. Die Lage ist auf jeden Fall für die Bauern Existenz bedrohend.

Seit ein paar Tagen nun erhebt der Bauernverband seine Stimme und fordert von der Bundesregierung finanzielle Hilfen für die Bauern für deren Ernte- und sonstige Ausfälle. Julia Klöckner (CDU), unsere Landwirtschaftsministerin, verspricht die Beteiligung der Bundesregierung an den Hilfen, die die Länder zur Verfügung zu stellen gedenken, machte jedoch einen Unterschied zwischen den Vieh- und Getreidebauern. Den Viehbauern soll sozusagen sofort geholfen werden. 

Die Getreidebauern aber sollen demnach erst einmal konkrete Zahlen Ende August vorlegen, wonach man denn handeln könne. Der Kernsatz ihrer Begründung lautete sinngemäß in einem Kurzinterview fürs Nachrichtenfernsehen, dass es sich ja schließlich um Steuergelder handele, die man hier gewillt ist, auszugeben!

So, so, also Steuergelder und nicht Gelder vom Staat!

Welchen Tenor hören wir da zwischen den wohl gewählten Worten, wenn es sich um Deutsche Bauern handelt?

Man gibt sich also seriös bei Ausgaben, die Deutschen zugute kommen sollen.

Nur wenig später lässt Frau Landwirtschaftsministerin durch das Hamburger Abendblatt verlauten, dass Hilfen für afrikanische Bauern geplant seien. Die Hilfe zur Selbsthilfe diene der Bekämpfung der Fluchtursachen. Das ist mal  wieder der Hohn auf Socken. Ich schrieb bereits Anfang März dieses Jahres über Afrika allgemein, wie es sich selbst nach der Entlassung in die Autonomie ruiniert hat.

Was Klöckner da vorhat ist wieder einmal die günstige Gelegenheit, mit eben diesen Steuergeldern „Gutes“ zu tun und diese Steuergelder im Nirwana zu versenken. NGOs und andere caritative „Hilfs“-Organisationen werden sich als erstes wie gewohnt die Taschen vollstopfen und sich vor Ort wie üblich ihr „Wohlfühlgefühl“ bei der „Arbeit“, auch mit Kindern, produzieren. Wenn erst einmal die NGOs am Steuergeldtropf hängen, wird es Jahre und Jahrzehnte dauern, bis man erkennt, dass die Hilfe zwecklos ist. Der Grund ist für den kritischen Beobachter, dass die afrikanischen Bauern gepampert werden zugunsten der NGOs und Regierungsbeamten vor Ort, damit die Quelle möglichst lange den Fluss speist.  

Doch zurück zu unseren Bauern und der Dürre:

Für die GrünInnen gibt es kein Wetterdrama, das nicht mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht wird. Mit ganz vorne dabei  die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Dieser politische Abschaum ist sich nicht zu schade für die mantraartige Verbreitung von Lügen über alles mögliche, das der Umwelt angeblich schadet. Im Prinzip alles, was die Innovationen in Industrie und Produktionen in den letzten Jahrhunderten zum wirtschaftlichen Erfolg des deutschen Volkes geführt haben. Das geht sogar soweit, dass man uns weismachen will, der CO2-Ausstoß sei überhaupt Gift für die Umwelt und müsse drastisch reduziert werden, am besten auf Null. Dabei wird vehement die Tatsache ausgeblendet, dass Pflanzen genau dieses CO2 benötigen, um existieren zu können. Sie ignorieren sogar als militante Umweltschützer, dass die ach so heiligen Spargel in der Landschaft zur Stromerzeugung erst einmal vordergründig und sichtbar für jeden Interessierten erfolgreich Flugtiere jeden Tag und jede Stunde shreddern. Das Thema aber zu Wind- und Sonnenenergie ist eines, auf das ich späterhin noch eingehen werde.   

Obwohl erwiesenermaßen die derzeitige Dürre und die prekäre Lage der Bauern absolut nichts mit  dem angeblichen Klimawandel zutun hat, beharrt gerade die Göre Eckardt weiterhin auf der Theorie mit dem Klimawandel. Das wird ihr noch irgendwann ganz hart auf die Füße fallen. Dann muss sie ganz ganz stark sein. Bei dem Habeck kann sie sich dann nicht ausheulen. Der hat dann mit seinem eigenen Unsinn zutun.

Zum Schluss zwei Punkte

1.) Die Bauern stehen mit ihren Produkten in der Kette der käuflichen Nahrung als Produzenten an letzter Stelle der Verdienstmöglichkeiten. Geschuldet ist das dem Auftreten der Großabnehmer wie  Supermärkte und Discounter. Durch die inzwischen zu Großproduzenten avancierten Bauern, sind diese natürlich daran interessiert, ihre Produkte am Markt zu platzieren. Und genau hier setzt die Spiralbewegung ein: 

Wer viel produziert, muss viel verkaufen. Viel poduzieren kann aber auch bedeuten, dass der Markt irgendwann gesättigt ist. Hier kommt der Einkäufer des Supermarktes und des Discounters ins Spiel. Da der Markt von Angebot und Nachfrage „lebt“,  sinken bei Überangebot die Preise bis zur Unrentabilität. Ein Fehlverhalten des Produzenten wäre jetzt, dem Preisverfall mit noch mehr Produktion zu begegnen, neue Absatzmärkte im Ausland zu suchen und sich der Unsicherheit dieser Märkte auszusetzen. Eine Reduktion des Angebotes wäre das richtige Verhalten. 

2.) Die Bauern sind Unternehmer wie andere auch. Sie müssen Gewinne erwirtschaften, um zu überleben. Das heißt aber auch, dass sie, wie andere Unternehmer eben auch, Rücklagen für schlechte Zeiten bilden müssen. Ich vermute deshalb, das genau dies ihnen nicht möglich ist aufgrund der Marktsituation. Und genau hier muss angesetzt werden, anstatt Steuergelder zugunsten der Großmogule zu verpulvern.

Wir wissen doch alle, dass die einzelnen Teile des Lebens wie Rädchen ineinandergreifen. Genau.

Höhere Preise muss man sich als Konsument leisten können. Das wiederum geht aber nur mit fairen Löhnen. Ich schreibe es deshalb wieder und wieder: Das Lohnniveau in der breiten Masse des Volkes muss signifikant angehoben werden, damit es sich wieder lohnt, eine Familie mit einem Einkommen vernünftig durchzubringen und gute Produkte zu erstehen.

Fazit:

Sind die Einkommen marktgerecht, können markt- und qualitätsgerechte Preise bezahlt werden. Werden markt- und qualitätsgerechte Preise bezahlt, sind auch die Bauern in der Lage, Rücklagen zu bilden und trotzdem noch Qualitätsprodukte zu produzieren. 

Ein Gedanke, der zum Träumen verleitet!

Keine Herausgabe von Kundeneigentum

Herausgabe
Keine Herausgabe von Kundeneigentum

Gestern kam wieder eine Meldung herein, wonach eine Bank ihrem Kunden die Herausgabe seiner dort eingelagerten Gold- und Silberbestände aus ”technischen Gründen” verweigerte und gleichzeitig auf eine Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen hingewiesen. Diese besagt, dass ab 01. Januar 2018 gar keine Auslieferungen mehr stattfinden und auch nur noch gegen Gebühr eingelagert wird.

Dann wollte der Kunde eine Abhebung in Höhe € 5000,00 durchführen, was man ihm auch verweigerte. Daraufhin veranlasste er eine Überweisung auf ein maltesisches Konto mit der   Weisung der Sofortausführung. Dies klappte nur, nachdem der Kunde erheblichen Druck auf die Bank ausübte.

Diese Vorgänge sind sehr suspekt und erinnern im Fall der Einlagerung der Edelmetalle an das deutsche Gold, was nach dem zweiten Weltkrieg in die USA verschleppt worden war und dem Verlangen der Bundesregierung auf Herausgabe und Rücktransport nach Europa man bis heute nur zögerlich nachgibt.

Seit der Loslösung des US$ von der Golddeckung zu Zeiten des Vietnamkrieges, um diesen nun mit Fiatgeld/Fiat$ (Geld ohne Wert und Rohstoffdeckung) zu finanzieren. Mit dem Aufkommen des Fiatgeldes, auch in anderen Ländern, darunter die Bundesrepublik Deutschland, entwickelte sich der Goldhandel schwunghaft. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Goldpreis über Jahrzehnte bis heute manipuliert wurde und wird. Ich spreche hier von der systematischen Goldpreisdrückung, die vor allem von England aus stattfindet. Um die Manipulationen effektiv gestalten zu können, leihen sich die Marktteilnehmer – in erster Linie die Banken – gegenseitig physisches Gold zu einem festgelegten Rückgabepreis an einem bestimmten Tag. Bis zu diesem Zeitpunkt wiederum wird dieses Gold weiterverliehen oder sogar verkauft und enorme Gewinne damit eingestrichen.

Es wird gemunkelt, dass die Herrschenden über das angeblich eingelagerte Gold in Fort Knox in den USA manipulierte Zahlen über die Menge schon länger veröffentlichen, weil die Regierungen die Verschuldungen des Staates mit dem Verkauf des Goldbestandes senken wollten. Es gibt zwar immer mal wieder Fotos aus Fort Knox, die einen Einblick in den Bestand geben sollen, aber aus dem Blickwinkel der Kamera unmöglich ist.

Und hier schließt sich der Kreis zu der zögerlichen Herausgabe des deutschen Goldes seitens der USA.

Zwar hat inzwischen die Deutsche Bundesbank laut Pressemeldung einiges Gold aus den USA zurückerhalten, aber eben noch nicht alles.

Diese Herausgabe in Etappen lässt mich ganz persönlich vermuten, dass nach der Anforderung aus Deutschland erst Gold gekauft werden muss, bevor man ausliefert. Und das darf nicht zu teuer werden. Schließlich hat man ja zu einem deutlich geringeren Preis verkauft. Also wird manipuliert.

Wann werden die Verbrecher endlich dingfest gemacht.

Legale Schnüffelei in den Bankkonten

Legale Schnüffelei in den Bankkonten
Die Vermögen sind offen zugänglich

Ab morgen, Samstag, dem 13. Januar 2018 ist legale Schnüffelei in den Bankkonten per Gesetz geregelt. Natürlich von EUs Gnaden.

Das Payment Service Directive (PSD, 2007/64/EC), das die EU-Kommission seit Anfang der ersten Dekade dieses Jahrhunderts in der Mache hatte, ist am 25. Dezember 2007 mit endgültig angenommenem Text in Kraft getreten. 2009 wurde diese Direktrive aktualisiert (EG-Verordnung 924/2009) und danach noch einmal 2012 (EU-Verordnung 260/2012). 2015 erfolgte eine weitere Anpassung an den sich entwickelten Zahlungsverkehrsmakt (EU 2015/2366), hier nun kurz PSD II genannt, das jetzt um die legale Schnüffelei in den Bankkonten erweitert wurde. PSD II ist nun innerhalb 18 Monaten von den Mitgliedern der EU in nationales Recht umzusetzten. Deutschland ist in diesem Fall, wie soll es anders sein, weitestgehend vorn dabei.

Grundsätzlich war die Idee, den nationalen und internationalen Zahlungsverkehr einheitlich transparenter und kundenfreundlicher zu gestalten, eine gute Idee. Die Gebühren haben sich weitestgehend angeglichen und die Banken sind dazu verdonnert worden, die Gutschriften der Überweisungen im Eintagesrhythmus vorzunehmen, statt bis zu drei Tagen – früher manchmal auch länger – mit den im System stehenden Geldsummen im Rahmen von Tagesgeld beträchtliche Gewinne einzustreichen. Andere Vorteile für den Bankkunden kann man auf der Webseite der Deutschen Bundesbank nachlesen.

Allerdings schreibt die Deutsche Bundesbank, dass der Verbraucher nun einen besseren Schutz genieße. Das mag wohl einerseits so sein. Doch die andererseits umständlicher gewordenen Zahlungsmöglichkeiten im Onlinehandel dürften künftig so manchen potentiellen und auch Stammkunden von dem Abschluss des Auftrages abhalten.

Die nun legale Schnüffelei in den Bankkonten geht m.E. zu weit, was auch schon des öfteren in den Medien von Leuten, die in diesem Thema fit sind, kritisiert wurde. Zwar müssen die Anbieter die Einsicht in die Konten, und zwar 90 Tage rückwirkend, sich vom Kunden erlauben lassen und eine Genehmigung bzw. Lizenz bei der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) einholen, aber die Gefahr, die sich m.E. daraus ergibt, ist das sogenannte ”Cross Selling”, also die Möglichkeit, aus dem Wissen um die finanzielle Situation des Kunden und auch sein Kaufverhalten weitere Geschäfte zu generieren. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie viele Spam-Mails – außer denen, die sowieso schon wie eine Schwemme daherkommen -, sowohl elektronisch per E-Mail oder per Briefpost, demnächst losgejagt werden. Alles gutgemeinte Angebote!

Bezüglich der legalen Schnüffelei in die Bankkonten ist es dem Kunden natürlich freigestellt, die Erlaubnis zu erteilen oder nicht. Bei einer Weigerung sollte der Kunde allerdings bedenken, dass dann sein Auftrag höchstwahrscheinlich nicht ausgeführt wird. In diesem Fall bleibt dann nur noch der Barkauf irgendwo vor Ort, denn auch die Kartenzahlung gibt ja heute schon hinreichend Möglichkeiten, die Kaufgewohnheiten eines Menschen nachzuvollziehen. So ist das eben!

Wer also in letzter Zeit Nachrichten von seiner Bank bezüglich Änderungen der Geschäftsbedingungen erhalten hat, der sollte dieses Mal tunlichst genau hinschauen und wirklich in Ruhe lesen.

Quellennachweise:

https://de.wikipedia.org/wiki/Payment_Services_Directive

http://www.epochtimes.de/politik/de

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/amazon-und-google-erhalten-einblick-auf-private-kontodaten/

http://www.fr.de/leben/recht/payment-service-directive-neue-regeln-im-zahlungsverkehr-was-auf-bankkunden-zukommt-a-1421920

https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2016/fa_bj_1603_zweite_zahlungsdiensterichtlinie.html

https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Dossier/Aufgaben/inhalte_der_sepa.html?notFirst=true&docId=25928

Digitale Währungen – Risiken und Nebenwirkungen

Digitale Währung - Bitcoin
Des Teufels Coin – digitale Währungen

Während ich mich letztens über Spareinlagen ausgelassen habe, will ich heute über die Risiken schreiben, die digitale Währungen in sich bergen.

Seit ewigen Zeiten gibt es Handelsplätze, auf denen Fremdwährungen gekauft und verkauft werden können. Eine klassische Wechselstube, die Außenstelle einer Bank, wie man sie früher von Bahnhöfen und Flughäfen kannte, ist z.B. solch ein Platz, wenn auch nur im Kleinen. Aber die schwankenden Preise (Kurse) gab und gibt es auch dort.

Heute läuft das meiste elektronisch ab, wie wir wissen. Durch den virtuellen Zahlungsverkehr hat sich ein unvorstellbares Volumen an Geld weltweit entwickelt. Der Identifizierungszwang für die Teilnehmer am Zahlungsverkehr ist herkömmlich geblieben. Das frühere Vertrauen in die Währungen ist durch die Eskapaden der Banken dem Misstrauen gewichen.

Im Krisenjahr 2008 tauchte ein sogenanntes White Paper auf, herausgegeben von Satoshi Nakamoto, einem Pseudonym, von dem man bis heute nicht weiß, ob sich hinter dem Namen eine Person oder eine ganze Gruppe von Menschen verbirgt.

Am 03. Januar 2009 ging Nakamoto mit 50 Bitcoins an den virtuellen Markt. Dazu wurde eine Software herausgegeben, die Bitcoin Core hieß und von Entwicklern immer weiter entwickelt wurde. Diese Software ist eine Referenzsoftware, die in einem ”Blockchain”, einer Liste, die unendlich mit Datensätzen erweiterbar ist, alle getätigten Transaktionen festhält.

Die Idee hinter dieser kryptischen Währung war Stabilität und Gewinnung von Vertrauen, auch dahingehend, dass diese Währung nicht von Staaten und Regierungen sowie Banken kontrolliert und manipuliert werden kann. Außerdem fällt hier bei der virtuellen Währung der Identifizierungszwang weg. Die Teilnehmer können anonym agieren.

Als weltweit sich der Erfolg des Bitcoins herumsprach, wurden eine Menge weiterer virtueller coins unter der Rubrik digitale Währungen ins Netz gebracht. Nur einige davon haben sich bis heute gehalten. Laut Finanzmarktwelt sind aktuell das die wichtigsten digitalen Währungen:

•Bitcoin

•Bitcoin Cash

•Ethereum

•Ripple

•Litecoin

Ich will mich jedoch heute an das ”Original” halten. Der Bitcoin war anfänglich nur ein paar Cent wert. Heute liegt der Eurogegenwert bei knapp 14.800,00. Vor ein paar Tagen stand der Preis noch bei etwa 16.000,00 und davor bei 19.000,00 Euro. Der Preis ist sehr volatil (heftig schwankend), wie man auch bei Aktien immer wieder beobachten kann. Doch die grobe Richtung ist – noch – der stetige Aufwärtstrend.

Eine Grafik gibt es hier auf Finanzen-dot-net.

Die Menge dieser ”Münzen” wurde von vornherein auf 21 Millionen Stück begrenzt. Diese Stückzahl wird voraussichtlich erst 2130 erreicht werden. Aktuell soll das Netzwerk laut Focus in etwa 10 Minuten 25 neue Bitcoins erzeugen. Alle vier Jahre halbiert der Algorithmus jedoch die Zahl. Der Handel mit Bitcoins oder virtuellen Währungen generell hat den Vorteil, dass man eben anonym transferieren, investieren und spekulieren kann. Der Markt ist jedoch vergleichsweise recht begrenzt, so wie die Teilnehmerzahl auch. Der Handel mit virtuellen Währungen ist hochspekulativ und der Teufel steckt im Detail: Hat man einen autorisierten Broker gefunden, ist zu prüfen, ob dieser Handelsplatz auch sicher vor IT-Angriffen ist. Denn ganz schnell ist Vermögen verbrannt, nicht nur durch Spekulation wie z.B. Wetten auf steigende oder fallende Preise, wie boerse.ard hier gut erklärt, sondern auch durch Hackerangriffe, wie  der Artikel auf Finanzmarktwelt sehr anschaulich belegt.

Als ich letzteren Artikel las, dachte ich zuerst: ’Na, ja!’ Doch dann kam ich auf die Idee, mich einmal intensiv mit dem Thema digitale Währungen zu beschäftigen, weil mir die dahinterstehenden Dimensionen allmählich bewusst wurden. Aus der Null-Ahnung erwuchs der Durchblick und schnell wurde klar, dass einen der Teufel reiten muss, damit man sich freiwillig der Gefahr aussetzt, sein Vermögen drastisch zu reduzieren oder sogar gänzlich zu vernichten.

Das sollen mal die Profis machen!

Einlagensicherung war gestern

Draghis Sau
Die arme Sau

Bevor wir uns dem modernen/maroden Bankenwesen widmen, schnell ein Crashkurs zur Geschichte und dem Entstehen der Einlagensicherung.

Zu Marco Polos Zeiten und der Entwicklung der Seidenstraße zwischen China und Europa gab der Staat noch Zertifikate aus mit dem Versprechen, dass der Inhaber dieses Papieres im anderen Land den Gegenwert des im Heimatland hinterlegten Goldes ausgehändigt bekommt und der Heimatstaat des Papierinhabers für den Ausgleich sorgt.

Als man später neben den edelmetallenen Münzen auch Papiergeld einführte stand hinter den aufgedruckten Werten immer noch edelmetallener Gegenwert, den der Staat unter Verschluss hielt.

Vor etwa 400 Jahren entstand die erste Sparkasse mit dem Zweck, dass die Menschen ihr Geld sicher aufbewahren konnten. In relativ kurzer Zeit folgten weitere Sparkassen, wobei die 1778 in Hamburg gegründete ”Ersparungskasse” als die erste wirkliche Sparkasse gilt.

Die Sparkassen entwickelten sich rasch und bauten ihre aus heutiger Sicht banktypischen Aktivitäten aus, wozu auch der Zahlungsverkehr zwischen den Instituten gehörte.

Zu dem Kundenkreis der Sparkassen gehörten überwiegend Menschen aus der Mittel- und Unterschicht, was die Sparkassen letztendlich bewog, sich in einem Sparkassenverband zusammenzuschließen und Regeln aufzustellen, damit die Kunden einen sicheren Umgang mit ihnen hatten. Das ging soweit, dass die Sparkassen sich dazu verpflichteten, nur solche Geschäfte zu tätigen, die die ihnen anvertrauten Kundengelder, also die Spareinlagen, nicht gefährdeten. Von da an galten die dem Sparkassen- und Giroverband angehörenden Institute als ”mündelsicher”. Das hatte zur Folge, dass Vermögensverwalter das Vermögen der ihnen anvertrauten Mündel von Amts wegen nur bei der Sparkasse anlegen durften.

Das Verhalten der Sparkassen bei ihren Geschäften kann man als erste Einlagensicherung verstehen, weil die Sparer praktisch eine Rückzahlungsgarantie ihrer Einlagen hatten.

Seit August 1998 ist das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz in Kraft. Es gilt für alle Geldinstitute, auch für die übrigen europäischen. Hierin wurde festgeschrieben, dass die Anleger eine Rückzahlungsgarantie in Höhe von 100.000,00 Euro haben. Damit wurde die Mündelsicherheit der Sparkassen erstmalig untergraben.

In Anbetracht des heutigen schlechten Zustandes der meisten Geldinstitute (außer den Sparkassen – noch), wovon die meisten durch das Halten von faulen Krediten in den Bilanzen und deren Überbewertung eine Haushaltsschieflage verursacht haben und damit eine Insolvenz bzw. einen Konkurs verschleppen (beides fällt unter den Begriff ”Wirtschaftskriminalität” und ist somit strafbar), hat nun die EZB am 08. November 2017 ein 58-seitiges Papier herausgebracht, das es in sich hat: Neben anderen Gemeinheiten schlägt die EZB vor (deutsche Übersetzung):

„gedeckte Einlagen und Forderungen im Rahmen von Anlegerentschädigungssystemen sollten durch begrenzte Ermessensausnahmen ersetzt werden, die von der zuständigen Behörde zu gewähren sind, um eine gewisse Flexibilität beizubehalten.“ 

Mit anderen Worten: Das erst so junge Einlagensicherungsgesetz wird demnächst kassiert, der Sparer, der dem Geldinstitut sein Geld in der Form einer Spareinlage geliehen hat, hat nun seinerseits einen faulen Kredit in seinen (Spar)Büchern.

Um dem möglichen Aufschrei in der Bevölkerung vorzubeugen, hat man folgendes Konstrukt ersonnen:

… während einer Übergangszeit sollten die Einleger innerhalb von fünf Arbeitstagen nach einer Aufforderung Zugang zu einem angemessenen Betrag ihrer gedeckten Einlagen haben, um die Lebenshaltungskosten zu decken.

Heißt, dass im Falle der Pleite eines Geldinstitutes nach dessen Schließung erst einmal eine Behörde gefunden werden muss, die autorisiert ist, die Art und Weise, sowie die Höhe der Auszahlungen festzulegen. Und ob das in fünf Arbeitstagen zu bewältigen ist, bleibt noch dahingestellt. Außerdem heißt „gedeckte Einlagen“, dass nur ausgezahlt werden kann, wenn auch das Geld digital oder physisch tatsächlich in der beabsichtigten Abhebehöhe bei dem Pleitekandidat zur Verfügung steht.

Einlagensicherung und Verbraucherschutz ADE.

Ich bin auf die Weiterentwicklung sehr gespannt.

Wir sind Weltmeister! Deutschland boomt.

So geht Geldschöpfung
Wie Target2 funktioniert

Ja, in der Tat. Laut offizieller Statistiken sind wir (Deutschland) Weltmeister im Export. Also, Exportweltmeister. Unsere Waren sind immer noch im Ausland begehrt, obwohl bei manchen zwar ”Made in Germany” draufsteht, aber Asien drin ist. Das liegt daran, dass unter bestimmten Bedingungen Endfertigungen in Deutschland aus Teilen, die in Asien gebastelt wurden, als eben in Deutschland hergestellt gelten.

Doch zurück zum Export, vor allem in das europäische Ausland. Bei dem Ausgleich der nach der Lieferung von Waren entstandenen Forderung des Deutschen Lieferanten ist die EZB -Europäische Zentralbank – das Zentralorgan zur Lenkung der Geldflüsse.

Anfang August dieses Jahres fand ich zu diesem Thema bei hallemax und bei diepresse aus März 2012 eine sehr schöne einfach verständliche Erklärung. Unbedingt lesen!

Vor diesem Hintergrund wird einem dann ganz schnell klar, dass Deutschland seine weltmeisterlichen Exporte quasi selbst bezahlt. Die von den importierenden Ländern bei der Bundesbank bis dato angehäuften Schulden sind nicht beitreibbar. Die europäischen Hauptschuldner sind aufgrund des innereuropäischen wirtschaftlichen Ungleichgewichts gar nicht mehr in der Lage, Überschüsse zu erwirtschaften, die für den Haushaltsausgleich verwendet werden können.

Ebenso wird vor diesem Hintergrund klar, warum sich der aktuelle Französische Präsident vehement bei Frau Dr. Merkel dafür einsetzt, dass die EU ein EU-gemeinsames Finanzministerium bekommt. Damit würde ganz offiziell der Vertragsparagraph – kein Eu-Mitglied soll für die Schulden anderer EU-Mitglieder aufkommen – umgangen und die EU eine Transferunion, weil der EU-Finanzminister im Alleingang entscheiden wird, wer von den Mitgliedern am ”bedürftigsten” erscheint und das Geld zuerst dorthin verteilen. Frankreich wäre dann auch solch ein ”bedürftiger” Kandidat und Monsieur le Président könnte dann, nach außen hin wirksam, seinen Haushalt, wenigstens zum Teil, sanieren. Politisch wäre dieser Strohhalm ungeheuer wichtig, weil die Umfragewerte derzeit für Macron erdrutschartig in den Keller abflattern.

Da Macron ja bekanntlich einen ”guten Draht” zu älteren Damen hat, ist es daher auch nicht verwunderlich, dass unsere ehrenwerte Kanzlerin schon einen Schulterschluss bekundet hat.

Wie auch immer – wenn die ”Target-Falle” dereinst zugeschnappt sein wird und Deutschland auf Heller und Pfennig ausgesogen ist, dann ist ein Neuanfang unter großen Entbehrungen fällig. Bei diesem Neuanfang wird, bei aller Mühsal im Kampf ums Überleben, das Volk dann hoffentlich nicht vergessen haben, wem es diese Mühsal zu verdanken hat.

Der Plan ist großartig – jedoch nicht für das Volk!

Fazit: Deutschland (neue und gebrauchte Bundesländer) ist heute die verlängerte Werkbank der gesamten EU. So, wie damals die DDR für die UDSSR und BRD. Es ist der glasklare Spiegel: Damals wie heute kann der Werktätige die von ihm hergestellten Produkte nicht erstehen: In der DDR lag dies häufig daran, dass die Produkte in die Sowjetunion und den Westen geliefert wurden. Heute liegt es an der Lohnsituation des Werktätigen. Im Gegensatz zu Target2 muss hier beim Kauf Geld fließen. Anschreiben ist nicht möglich.

Diesel and Dust. Oder: Die halbgaren Mobilitätspläne

Dieser Artikel bezieht sich auf Jessica’s Kommentar zum etwas weiter unten veröffentlichten Artikel von Heidrun zum Thema Diesel. Ihre abschliessende Frage war: Warum denkt denn niemand in diese Richtung?

Einige Hersteller denken und bauen ja alternativ. Ich erinnere Pressemeldungen, wonach BMW und Ford bereits vor über zehn (?) Jahren vorpreschten — Ford hatte eines seiner Volumenmodelle gar komplett serienreif. Nur soll der Druck seitens hiesiger Mitbewerber so hoch gewesen sein, dass Ford das Modell dann doch nicht auf den Markt brachte.

Auffällig, dass es offenbar exakt diese Mitbewerber sind, die heute Kunden, Volk und damit unsere Umwelt belügen und betrügen, indem sie all diese verlogene Meßwert-Software etc. verbauen.

Dann die Sache mit der Deutschen Post und Elektromobilen: Auf deren Anfrage bei Herstellern kam angeblich aus Wolfsburg und Stuttgart ausser Ablehnung nichts. Daraufhin entwickelten sie mit einer ausgelagerten Abteilung der Uni Aachen (?) eigene Modelle („Streetscooter“), die nun längst auf den Strassen zu sehen sind. Und wie zu hören ist, sei man zumindest in Wolfsburg deswegen sauer.

Auch in der nächsthöheren Klasse (also klassische Transporter) kam aus Richtung dieser Hersteller offenbar wieder nichts. Die Post tat sich also mit Ford zusammen und sie bauen einen grossen Transporter („Transit“) mit reinem Elektroantrieb, dessen Serienfertigung gerade begonnen hat. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der Ford Transit seit Jahren (also als Diesel) das wohl Beste ist, was man bei Transportern bekommen kann: geringstes Eigengewicht, höchste Zuladung, bequemster Ein-/Ausstieg, beste Fahrerkabine und ein enorm niedriger Verbrauch. An die guten Verbrauchswerte, die ich mit Ford Transits schaffte, kam kein Modell eines Mitbewerbers je ran. Nicht mal annähernd. Mithin dürfte die Kooperation von Deutscher Post und Ford eine gute Sache sein.

Thema Wasserstoff: In Hamburg fahren seit Jahren diverse Linienbusse mit diesem Antrieb (man denkt, es schippert ein Dampfer vorbei, weil immer weißer Dampf oben aus den Auspuffen kommt), und z.B. bei Hyundai kann man längst ein solches Pkw-Modell kaufen („iX35 Fuel Cell“). Optisch leider nicht attraktiv, dafür extrem teuer.

Das bundesweite Netz der Wasserstoff-Tankstellen ist sogar noch dünner als das der Elektro-Ladestationen. Und von diesen E-Ladestationen scheinen ja (einem TA-Bericht zufolge) einige nicht mal in Betrieb — oder nicht kompatibel zu allen Elektro-Fahrzeugen (oder sie sind zugeparkt). Kurz: eigentlich sind sie gar nicht da. Scheint aber nur wenige zu kümmern.

Dazu kommt noch die Rechenaufgabe, ob und ab welchem Zeitpunkt (oder km-Leistung) sich diese Mehrausgaben überhaupt rechnen, falls sie es überhaupt mal tun — und natürlich auch die Frage, ob Elektro-Antriebe tatsächlich umweltschonender sind als z.B. moderne Diesel. Schliesslich wird die Produktion (und die spätere Entsorgung) all dieser Batterien und Akkus ja ebenfalls jede Menge Schadstoffe produzieren.

Es scheint also noch immer so: tatsächlich alltagstauglich sind bisher offenbar lediglich Hybrid-Modelle, also die Kombination aus Verbrenner und Elektro-Antrieb. Dazu muss man Gott sei Dank nicht mehr mit grottenhässlichen Auswüchsen wie diesem „Toyota Prius“ durch die Gegend fahren, denn „Hyundai Ioniq“, „Kia Niro“ (und der bisherige „Opel Ampera“) sind ja (vor allem im Vergleich zu dieser Toyota-Kreatur) durchaus ansehnlich. Mit dem ebenfalls gut aussehenden „Kia Optima Sportswagon Hybrid“ ist auch endlich ein Kombi erhältlich.

Trotzdem bleiben offene Fragen, die nicht nur die reinen Elektro-Autos, sondern auch die Hybrid-Modelle betreffen:

Wie soll Strom in die Autos, wenn deren Nutzer in Mehrfamilienhäusern wohnen? Liegt dann abends der Bürgersteig voll mit Stolperfallen in Form von Kabeln? Und wie viele dieser Kabel würden nicht geklaut bzw. wessen Strom würde nachts nicht von anderen heimlich abgezapft?

Wie wird unsere durchaus fragile Stromversorgung überhaupt reagieren, wenn nach Feierabend plötzlich eine Flut von Autos gleichzeitig ans Stromnetz gehängt wird?

Werden die „Grün_*innen“ kräftig pusten, damit die Windräder sich mehr drehen? „Fragen!“ Und wird dann noch viel mehr unseres Windrad-Stroms wie gehabt ins Ausland verschenkt, damit man das Volk mit noch höheren Stromrechnungen ausquetschen kann?

Und dann sind da noch diverse Wohnviertel in Großstädten, die komplett (!) zugeparkt sind, weil der öffentliche Raum zusätzlich mit Wohnmobilen, Zweitwagen und Wohnanhängern voll gestellt wird, anstatt dafür separate Stellplätze anzumieten: „Der Mensch, der mir am nächsten ist, bin ich, ich bin ein Egoist“ (Songtext Falco). Also: Wie viele Kabeltrommeln sollen die Nutzer von Hybrid- und Elektro-Autos jeden Feierabend um wie viele Stassenblocks schleppen, weil sie vor der Tür keinen Parkplatz finden?

Infos und Bildmaterial zu den o.g. ansehnlichen Hybridmodellen gibt es u.a. hier auf den Webseiten der Hersteller: http://www.hyundai.de/Modelle/IONIQ-Hybrid.html , http://www.kia.com/de/modelle/niro/ und http://www.kia.com/de/modelle/optima-sw-phev/ . Übrigens war „Diesel and Dust“ der Name eines Albums der australischen Rockband Midnight Oil (von 1987), u.a. zum Thema Umweltfragen und Besitzansprüchen von Ureinwohnern…

 

Diesel im Rampenlicht der Politik und Medien

Schiff, LKW, Rakete, Tanksäule
Symbole für die Verwendung von Treibstoff

Nach den von Nikolaus August Otto erfundenen Zweitakt- und Viertaktmotoren (1860/1876) wurde 1893 von Rudolf Diesel der sog. Dieselmotor entwickelt und patentiert. Es gab diesen Motor ebenfalls sowohl als Zwei- als auch als Viertaktmotor. Durchgesetzt hat sich nachhaltig die Viertaktvariante.

Zunächst fand der Dieselmotor hauptsächlich Verwendung in, zunächst, Binnenschiffen (1903) und ab 1912 auch in Lokomotiven. 1922 bekam der erste Ackerschlepper von Benz-Sendling, der Typ 6, diese Antriebsart. 1923 bauten MAN, Benz & Cie. und die Daimler-Motoren-Gesellschaft die ersten LKWs mit Dieselantrieb.

Bis 1930 blieb die Verwendung dieses Antriebs auf die oben beschriebenen Transport- und Arbeitsmittel beschränkt. In diesem Jahr präsentierte ein Hersteller in den USA den ersten PKW mit Dieselmotor, der jedoch nicht in Serie ging, ebensowenig wie der 1933 von Citroen vorgestellte ”Rosalie”.

Erst 1933 gelang der Durchbruch für Diesel-Serien-PKWs mit den Produktionen von ”Mercedes-Benz 260D” und ”Hanomag Rekord”.

In den Jahren bis heute schritt die Entwicklung stetig voran. Zunächst aber fristete der Diesel eher ein Nischendasein, wurde also von PKW-Käufern nur mäßig angenommen. Er hatte den Ruf einer ”lahmen Ente” und wurde eher eben mit LKWs, Loks und, vor allem, mit der Landwirtschaft in Verbindung gebracht. Denn sehr viele, wenn nicht die meisten, Bauern im Westen fuhren z.B. einen Mercedes 200D, der vorzüglich günstig mit dem niedrig besteuerten Heizöl betrieben werden konnte, bis die Politik durch Einfärbung des als teurer besteuerten Dieselkraftstoff verkauften Heizöls dem ”Missbrauch” ein Ende setzte.  Speziell der Mercedes 200D aus den 60er/70er Jahren war ein Modell, das in den Jahren 1968 bis 1976 gebaut wurde und den Beinamen ”Bauernkarre” trug. Dann, in den letzten 20 Jahren des letzten Jahrhunderts wurde der Diesel-PKW endlich salonfähig und startete mit immer besser werdender Technologie durch.

Im Laufe der Jahre begann mit den ”Grünen” dann die politische Diskussion um die Abgaswerte. Die Schrauben der Abgasnorm wurden immer weiter angezogen, bis heute zur Norm 6.

Parallel dazu entwickelte sich der Export deutscher Dieselfahrzeuge in die USA enorm. Sie waren dort beliebter als die einheimischen, da die Technologie der USA bis heute weit hinter der deutschen hinterherhinkt.

Inzwischen wird der Diesel als Bewegungsantrieb verteufelt, wie die Diskussion und der Richterentscheid um ein Fahrverbot, etwa in Stuttgart, zeigt. Das kommt wahrscheinlich nicht von ungefähr. Mit dem VW-Diesel-Manipulationsskandal, der in den USA seinen Anfang nahm, bis hin zu Repressalien — nun auch gegen die übrigen deutschen Autohersteller — hat diese derzeitige Diskussion weite Kreise gezogen.

Die Autoindustrie bildet einen enorm wichtigen Eckpfeiler der deutschen Wirtschaft und Steuerbringer. Daher ist es um so unverständlicher, dass der sog. Diesel-Gipfel in den vergangenen Tagen keine wirklichen Ergebnisse zur Lösung des Problems um den Schadstoffausstoß ergeben hat. In die Kerbe der Geißelung des Diesel haut nun auch die Politik willfährig mit ein, obwohl klar sein dürfte, dass mit der Schwächung dieses wichtigen Industriezweiges die angeblich boomende Wirtschaft einen bedeutenden Einbruch erleben wird, wenn nicht sogar der Anfang vom Ende sein kann.

In einem Artikel des n-tv ist u.a. folgendes Paradoxon zu lesen:

….Es ist kaum zu glauben, aber wahr: Die 15 größten Seeschiffe der Welt stoßen jährlich mehr schädliche Schwefeloxide aus als die ganze Pkw-Flotte der Welt. Und: Laut Naturschutzbund (Nabu) schafft kein einziges der luxuriösen Kreuzfahrtschiffe die Abgasnormen, die für Autos oder Lastwagen schon lange gelten. Ein einziger Ozeanriese auf einer Kreuzfahrt stößt so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen Pkw auf gleicher Strecke, 200 Kreuzfahrtschiffe nehmen es also mit der gesamten Pkw-Flotte der Welt auf. Laut Weltenergiekonferenz emittieren die 400 größten Containerschiffe der Welt so viel C02 wie alle Pkw der Welt zusammengenommen. Es gibt also viel zu tun, aber eben nicht nur für die Autoindustrie……

Der Artikel auf notopia geht noch mehr auf Details ein, z.B. auf die gesundheitliche Belastung der Anwohner von Häfen.

Da drängt sich die Frage auf: Warum beginnt die Politik nicht dort, wo das Ausstoß-Problem am größten ist? Es wurden in Hamburg in den letzten Jahren an die Politik Beschwerden gerichtet, die die Versorgung der großen Kähne mit Strom via mit Schweröl betriebenen Schiffsdiesel am Liegeplatz betraf. In die Beschwerden eingebettet war u.a. der Vorschlag, die Stromversorgung während der Liegezeit landseitig zu betreiben, um die massive Ausstoß-Belastung deutlich zu reduzieren. Bisher blieb die politische Reaktion auf die Prüfung des Vorschlags begrenzt!

Zurück zur Autoindustrie:

Bei diesem Dreinhauen, seitens der USA und leider auch unserer Politiker, auf die deutsche Autoindustrie, eben dem wichtigen Wirtschaftszweig, beschleicht mich der Vergleich mit einem Teil der neueren Geschichte, nämlich mit den letzten Jahren vor dem zweiten Weltkrieg:

Im Zuge der Schwächung eines bedeutenden Wirtschaftszweiges eines starken Industrielandes ist nicht außer Acht zu lassen, dass hier möglicherweise ein anderer diese Schwächung für seine eigenen Vorteile nutzen möchte und wird.

Damals war u.a. die hochentwickelte Raketentechnologie ein neidvoller Dorn im Auge der USA und England. Die Forscher und Entwickler waren weltweit ganz vorne und eben auch begehrt.

Nach der Kapitulation bedienten sich die USA an technologierelevanten Personen wie Wernher von Braun – Sohn eines ostpreußischen Gutsbesitzers -, der maßgeblich damals in Peenemünde mitwirkte. Sie nahmen sie mit in die Staaten und nutzten deren Wissen.

Da kann ich mir diesmal auch gut vorstellen, dass ein Niedergang des Zweiges Diesel gerade den USA von Nutzen sein kann, um bei der Dieseltechnologie mithilfe deutschen Wissens große Schritte nach vorn zu machen. Nur dieses Mal geht eben kein konventioneller Krieg voraus. Also findet man andere Mittel und Wege zum Ziel. Frei nach dem Motto:

America first!