Chlor: Vorsicht Gift im Wasser

Chlor als Formel dargestellt
Chlorformel

Nachdem ich am vergangen Sonntag über das Gift Fluorid berichtete, will ich heute einen Einblick in den Abgrund des Chlor liefern.

Am  01.01.2018 berichtete ich schon darüber, dass wir einen stechenden Geruch bei der Entnahme von Trinkwasser aus dem Hahn feststellten, als wir aus Frankreich zurück waren. Es handelte sich offensichtlich um Chlor.

Chlor ist in reiner Form äußerst giftig

Chlor, in seiner Reinheit als grüngelbes Gas, ist äußerst giftig und tödlich. Selbst im Wasser gelöst verbreitet es einen sehr unangenehmen Geruch, ist aber auch weiterhin eine giftige Substanz, aber eben nicht gleich tödlich.

In der chemischen Industrie wird Chlor intensiv benutzt und gelangt auf diese Weise ins Abwasser. Da diese Chemikalie organisch nicht in der Natur vorkommt, dauert es sehr lange bis sie abgebaut ist.

Unserem Trinkwasser hier wird, wie in vielen anderen Gegenden auch, Chlor beigemischt. Das tut man, um der Verkeimung Herr zu werden. Also versetzt man an der Ausgabestelle, beim Lieferanten, das Wasser vorschriftsmäßig mit maximal 0,3 mg des Chlors pro Liter. 

Da das Chlor flüchtig ist, geht man davon aus, dass das Chlor bis zur Entnahmestelle beim Verbraucher verflogen ist und das Wasser keimfrei bzw. auch giftfrei ist; so die Aussage des Technikers, der im Januar bei uns war und Messungen durchgeführt hatte. Doch, auch wenn diese Chemikalie durch Geruch nicht auffällt, ist sie möglicherweise immer noch in geringen Mengen nachweisbar.

Die Versetzung des Trinkwassers erfolgt in der Regel automatisch. Verstellt sich jedoch das Programm für die Versetzung kann es im Haushalt zu starker Geruchsbelästigung führen. Das Gift ist dann also in stärkerer Konzentration im Trinkwasser vorhanden. Kommt das vor, muss sofort beim Lieferanten dieser Umstand gemeldet werden, das Wasser ist als Trinkwasser ungenießbar.

Geringer Konzentration belastet den Körper

Es ist eh schon bekannt, dass Chlor in geringer Konzentration nicht durch Geruch auffällt, aber trotzdem im Wasser vorhanden sein kann. Eine derartige Dauerbelastung durch geringe Vergiftung ist nachgewiesenermaßen schädlich für das ungeborene Leben und Kinder in der Stillphase, da es im Mutterleib u.a. zu Missbildungen führen kann. In bestimmten Verbindungen soll es auch krebserregend sein.

FAZIT

Wasser in seiner reinen Form ist lebensnotwendig, ein Leben lang. Daher sollte es Priorität sein, sich mit der reinen Form des Wassers zu versorgen. Dabei helfen Filtersysteme, durch die man das Leitungswasser durchleitet, bevor es zur Anwendung kommt. Da wir sowieso täglich giftigen Einflüssen ausgesetzt sind, die wir leider nur mäßig steuern können, sollte wenigstens reines Wasser dem Körper zugeführt werden.

Solche Filtersysteme sind im Handel erhältlich. Einfach persönlich dort fragen oder in die Suchmaschine im Internet „chlor und filter“ eingeben.

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