Bauern leiden unter der diesjährigen Dürre

Bauern und Dürre
Bauern leiden unter Dürre

Es ist in aller Munde: Das Wetter. Seit Wochen hat es nur partiell in Mitteldeutschland geregnet. Dann aber unwetterartig. Der größte Teil des Landes blieb ohne den Segen bringenden Regen. Den Bauern macht die Dürre zu schaffen. Das jedoch nicht nur in Mitteldeutschland.

Die Feldfrüchte haben längst ihr Wachstum zurückgefahren oder aber ganz eingestellt. Die Ernte erfolgt Wochen zu früh und in mieser Quantität und Qualität. Es müssen Tiere wegen Mangel an Futter zur Schlachtung gebracht werden. Andere Bauern kutschieren für viel Geld ihr Vieh in Regionen, wo noch frisches Gras wächst. Die Lage ist auf jeden Fall für die Bauern Existenz bedrohend.

Seit ein paar Tagen nun erhebt der Bauernverband seine Stimme und fordert von der Bundesregierung finanzielle Hilfen für die Bauern für deren Ernte- und sonstige Ausfälle. Julia Klöckner (CDU), unsere Landwirtschaftsministerin, verspricht die Beteiligung der Bundesregierung an den Hilfen, die die Länder zur Verfügung zu stellen gedenken, machte jedoch einen Unterschied zwischen den Vieh- und Getreidebauern. Den Viehbauern soll sozusagen sofort geholfen werden. 

Die Getreidebauern aber sollen demnach erst einmal konkrete Zahlen Ende August vorlegen, wonach man denn handeln könne. Der Kernsatz ihrer Begründung lautete sinngemäß in einem Kurzinterview fürs Nachrichtenfernsehen, dass es sich ja schließlich um Steuergelder handele, die man hier gewillt ist, auszugeben!

So, so, also Steuergelder und nicht Gelder vom Staat!

Welchen Tenor hören wir da zwischen den wohl gewählten Worten, wenn es sich um Deutsche Bauern handelt?

Man gibt sich also seriös bei Ausgaben, die Deutschen zugute kommen sollen.

Nur wenig später lässt Frau Landwirtschaftsministerin durch das Hamburger Abendblatt verlauten, dass Hilfen für afrikanische Bauern geplant seien. Die Hilfe zur Selbsthilfe diene der Bekämpfung der Fluchtursachen. Das ist mal  wieder der Hohn auf Socken. Ich schrieb bereits Anfang März dieses Jahres über Afrika allgemein, wie es sich selbst nach der Entlassung in die Autonomie ruiniert hat.

Was Klöckner da vorhat ist wieder einmal die günstige Gelegenheit, mit eben diesen Steuergeldern „Gutes“ zu tun und diese Steuergelder im Nirwana zu versenken. NGOs und andere caritative „Hilfs“-Organisationen werden sich als erstes wie gewohnt die Taschen vollstopfen und sich vor Ort wie üblich ihr „Wohlfühlgefühl“ bei der „Arbeit“, auch mit Kindern, produzieren. Wenn erst einmal die NGOs am Steuergeldtropf hängen, wird es Jahre und Jahrzehnte dauern, bis man erkennt, dass die Hilfe zwecklos ist. Der Grund ist für den kritischen Beobachter, dass die afrikanischen Bauern gepampert werden zugunsten der NGOs und Regierungsbeamten vor Ort, damit die Quelle möglichst lange den Fluss speist.  

Doch zurück zu unseren Bauern und der Dürre:

Für die GrünInnen gibt es kein Wetterdrama, das nicht mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht wird. Mit ganz vorne dabei  die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Dieser politische Abschaum ist sich nicht zu schade für die mantraartige Verbreitung von Lügen über alles mögliche, das der Umwelt angeblich schadet. Im Prinzip alles, was die Innovationen in Industrie und Produktionen in den letzten Jahrhunderten zum wirtschaftlichen Erfolg des deutschen Volkes geführt haben. Das geht sogar soweit, dass man uns weismachen will, der CO2-Ausstoß sei überhaupt Gift für die Umwelt und müsse drastisch reduziert werden, am besten auf Null. Dabei wird vehement die Tatsache ausgeblendet, dass Pflanzen genau dieses CO2 benötigen, um existieren zu können. Sie ignorieren sogar als militante Umweltschützer, dass die ach so heiligen Spargel in der Landschaft zur Stromerzeugung erst einmal vordergründig und sichtbar für jeden Interessierten erfolgreich Flugtiere jeden Tag und jede Stunde shreddern. Das Thema aber zu Wind- und Sonnenenergie ist eines, auf das ich späterhin noch eingehen werde.   

Obwohl erwiesenermaßen die derzeitige Dürre und die prekäre Lage der Bauern absolut nichts mit  dem angeblichen Klimawandel zutun hat, beharrt gerade die Göre Eckardt weiterhin auf der Theorie mit dem Klimawandel. Das wird ihr noch irgendwann ganz hart auf die Füße fallen. Dann muss sie ganz ganz stark sein. Bei dem Habeck kann sie sich dann nicht ausheulen. Der hat dann mit seinem eigenen Unsinn zutun.

Zum Schluss zwei Punkte

1.) Die Bauern stehen mit ihren Produkten in der Kette der käuflichen Nahrung als Produzenten an letzter Stelle der Verdienstmöglichkeiten. Geschuldet ist das dem Auftreten der Großabnehmer wie  Supermärkte und Discounter. Durch die inzwischen zu Großproduzenten avancierten Bauern, sind diese natürlich daran interessiert, ihre Produkte am Markt zu platzieren. Und genau hier setzt die Spiralbewegung ein: 

Wer viel produziert, muss viel verkaufen. Viel poduzieren kann aber auch bedeuten, dass der Markt irgendwann gesättigt ist. Hier kommt der Einkäufer des Supermarktes und des Discounters ins Spiel. Da der Markt von Angebot und Nachfrage „lebt“,  sinken bei Überangebot die Preise bis zur Unrentabilität. Ein Fehlverhalten des Produzenten wäre jetzt, dem Preisverfall mit noch mehr Produktion zu begegnen, neue Absatzmärkte im Ausland zu suchen und sich der Unsicherheit dieser Märkte auszusetzen. Eine Reduktion des Angebotes wäre das richtige Verhalten. 

2.) Die Bauern sind Unternehmer wie andere auch. Sie müssen Gewinne erwirtschaften, um zu überleben. Das heißt aber auch, dass sie, wie andere Unternehmer eben auch, Rücklagen für schlechte Zeiten bilden müssen. Ich vermute deshalb, das genau dies ihnen nicht möglich ist aufgrund der Marktsituation. Und genau hier muss angesetzt werden, anstatt Steuergelder zugunsten der Großmogule zu verpulvern.

Wir wissen doch alle, dass die einzelnen Teile des Lebens wie Rädchen ineinandergreifen. Genau.

Höhere Preise muss man sich als Konsument leisten können. Das wiederum geht aber nur mit fairen Löhnen. Ich schreibe es deshalb wieder und wieder: Das Lohnniveau in der breiten Masse des Volkes muss signifikant angehoben werden, damit es sich wieder lohnt, eine Familie mit einem Einkommen vernünftig durchzubringen und gute Produkte zu erstehen.

Fazit:

Sind die Einkommen marktgerecht, können markt- und qualitätsgerechte Preise bezahlt werden. Werden markt- und qualitätsgerechte Preise bezahlt, sind auch die Bauern in der Lage, Rücklagen zu bilden und trotzdem noch Qualitätsprodukte zu produzieren. 

Ein Gedanke, der zum Träumen verleitet!

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